226 536 Euro für Zeltstadt

Für die umstrittene Flüchtlings-Zeltstadt, die im Spätsommer 2014 in Walsum errichtet, aber nie genutzt worden war, muss die Stadt 226 536 Euro zahlen.

Rechnungen in dieser Höhe haben das Deutsche Rote Kreuz, das die Zelte samt Einrichtungen zur Verfügung gestellt hatte, und Duisburg-Sport für die Herrichtung des Fußballfeldes eingereicht. Das teilte Andrea Bestgen-Schneebeck, Leiterin des Amtes für Soziales und Wohnen, auf Anfrage der CDU in der Bezirksvertretung Walsum mit.

Doch damit sind noch längst nicht alle Kosten gedeckt. Zur Bewachung des Lagers, das für etwa 150 Menschen ausgelegt war, war ein privater Sicherheitsdienst zuständig. Auf die Rechnung dieser Firma wartet die Stadt noch. Ungeklärt ist auch, wie hoch der Personalaufwand der Stadt Duisburg in dieser Sache war. Die Christdemokraten verlangen weiterhin die Aufstellung aller Kosten.

Derzeit leben gut 1800 Flüchtlinge in Duisburg, in Sammelunterkünften und in 300 beschlagnahmten Wohnungen.