1500 Duisburger sind spielsüchtig
28.09.2011 | 17:52 Uhr 2011-09-28T17:52:00+0200
Duisburg.Die Zahl der Spielsüchtigen steigt rasant an. Allein in Duisburg verzocken 1500 Menschen krankhaft ihr Geld, vornehmlich an Spielautomaten. „Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich weit höher“, erklärt Frank Eggebrecht.
Eggebrecht leitet das Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen Alexianer in Duisburg-Rheinhausen.
„Es gibt zahlreiche Gründe die zu einer Sucht führen können. Bei den pathologischen Glücksspielern sind es in aller Regel aber zwei Kernmotive“, berichtet Ulf Weidig, Sucht- und Sozialtherapeut. So spielten Männer vor allem um Stress abzubauen und gingen einen „Wettkampf“ mit dem Automaten ein. Einen Wettkampf, den sie nicht gewinnen können. Denn am Ende, hat der blinkende Kasten immer mehr Geld geschluckt, als ausgespuckt. „Das macht das Ganze dann noch schlimmer, weil die Spieler versuchen ihr verlorenes Geld wiederzuerlangen und dadurch noch mehr verlieren“, so Weidig. Insbesondere verschuldete Menschen, die ein niedriges Einkommen haben, häufig arbeitslos sind, erliegen der Verlockung schnell und einfach Geld zu verdienen. „Dabei verlieren sie nicht nur ihr ganzes Hab und Gut, sondern auch oft Freunde und Familie“, erklärt Eggebrecht. In den Therapiesitzungen versucht das Team der Suchtstelle Alexianer dann auch die sozialen Beziehungen der Patienten zu reparieren.
„Spielsucht ist aber kein reines Problem von sozial schwachen Menschen. Zu uns kommen auch durchaus Banker und Akademiker, die täglich mehr als vier Stunden vor einem Automaten verbringen“, betont Eggebrecht. Außerdem steige die Zahl der betroffenen Frauen deutlich an. Ihr Spielmotiv unterscheide sich häufig aber von dem der Männer. Frauen spielten vor allem, weil sie mit ihrem Leben überfordert seien. Von der „Sucht der Zukunft“ spricht Therapeut Weidig. Man dürfe die Gefahr keineswegs unterschätzen. Insbesondere bei Online-Sportwetten steige die Zahl der Glücksspieler rasant an. Der pathologische Internet-Wett- und Spielzwang sei aber bislang noch nicht ausreichend erforscht.

16:45
Eine Handvoll skrupelloser profitgieriger Spielhallenbesitzer bereichert sich auf Kosten einer großen Anzahl einfältiger armer Leute.
14:15
Die Zeichensetzung ist symptomatisch für unsere Stadt: Es werden die falschen Zeichen gesetzt, insofern der Artikel doch authentisch ist. -
Wie dem auch sei; ich bin so richtig froh, mich damals vehement für das Spielcasino eingesetzt zu haben, weil ich erwartet hatte, daß die Arbeitslosen Ihr Geld von der Stadt an den Automaten verspielen, das dann über die Gewinne wieder an die Stadt fließt usw., was ja jetzt auch eingetreten ist. - Kreislaufwirtschaft nennt man das, glaube ich. - So, und jetzt setzen wir mal ein richtiges Zeichen, beenden den ganzen Spuk , setzen den OB DU ab (danach die ganze Stadtspitze) und wählen einen unabängigen Kandidaten. Punkt. -
23:16
Nur 1500 Spielsüchtige? Hm, wenn ich mir die Durchdringung mit Spielhallen in Duisburg so ansehe, kann ich kaum glauben, dass die Zahl nur so niedrig ist. Aber die Alexianer sind in Rheinhausen-City ja zumindest am richtigen Ort. Es dürfte in Duisburg kaum einen höheren Anteil an Spielhallen und Wettbüros geben, als in Hochemmerich.
16:42
na dann freuen wir uns doch auf den neuen Autohof am Kaiserberg, wo ja auch ein Automaten-Spielcenter hin soll.
Auf weitere zukünftige Spielsüchtige, Prost!
14:57
Hat den Artikel der Praktikant geschrieben?
Evtl. mal einen VHS-Kurs -Zeichensetzung für Anfänger- besuchen.
(Wie kann eine Zeitung so etwas veröffentlichen?!)
13:09
wie kann man einen Artikel mit so vielen Fehlern absegnen als Chefredakteur...
es sinkt für Sie: das Niveau!!!