100 Bräute begrüßen Hannelore Kraft auf der A 40
15.07.2010 | 00:00 Uhr 2010-07-15T00:00:00+0200
Duisburg.Bis zu anderthalb Millionen Besucher werden am Sonntag zum Still-Leben auf der A 40 erwartet - darunter auch die neue Ministerpräsidentin. Hannelore Kraft wird dort von den „100 Bräuten von Marxloh“ begrüßt.
„Es ist ein richtiger Knaller“, sagt Rudolf Koenen von der Polizei. Das passt in jeder Hinsicht zum „Still-Leben Ruhrschnellweg“.
Fürs Still-Leben am 18. Juli verstärkt die Duisburger Verkehrsgesellschaft zwischen 10 und 19 Uhr ihr Angebot auf den Linien U79, 901, 921, 926, 934 und setzt vier Shuttlebuslinien ein zu den Zugangsstellen auf die A40:
Zugang Duisburg-Häfen: Shuttlebus 1 vom Businesspark Asterlagen, sowie Linien U79, 901, 903, 923, 926, 928.
Zugang Autobahnkreuz Duisburg: Shuttlebus 2 ab Hauptbahnhof Osteingang und Shuttlebus 4 ab MSV-Arena Parkplatz P2 über Hauptbahnhof Osteingang.
Zugang Autobahnkreuz Kaiserberg: Shuttlebus 3 ab Hauptbahnhof Osteingang über Zoo/Uni und Linie 901.
Zugang Treppe Innenhafen: Bus 934 aus Richtung Kaßlerfeld und Großenbaum über Hauptbahnhof Osteingang.
Die Shuttlebusse verkehren im 15-Minuten-Takt. Mitnahme von Fahrrädern in Bussen und Bahnen ist aufgrund des Andrangs nicht möglich. So sollten Radler den Weg hin und zurück per Rad planen. Für Nutzung der Busse, Bahnen, Shuttlebusse innerhalb Duisburgs muss ein Ticket Preisstufe A2 gelöst werden. Routen: www.dvg-duisburg.de
Ok, 1973 gab’s schon mal autofreie Sonntage – vier Stück genau – aber nur wegen der Ölkrise, ein bisschen depressiv angehaucht – und natürlich ohne Programm. Das ist diesmal völlig anders. Fröhlich soll’s sein, außergewöhnlich und welteinmalig.
Auf den sechs Kilometern der A 40 in Duisburg, auf denen am Sonntag eine bunte Menschenschar den Lkw und Pkw die Hauptrolle entreißt, tut sich Erstaunliches.
So wird die gerade frisch gewählte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am Kreuz Kaiserberg einen Traum in Weiß erleben - und den 100 Bräuten von Marxloh in die Arme radeln. Hinter ihr eine Riesen-Skater-Eskorte.
Mit Sicherheit werden sich Amerikaner und Japaner unter heimische Hochfelder, Rheinhausener, Walsumer oder Duisserner mischen und die Fotoapparate zücken. „In den USA und Japan haben wir großes Interesse am Still-Leben festgestellt“, freut sich Ruhr.2010-Sprecher Marc Oliver Hänig.
Mit einer bis anderthalb Millionen Besuchern rechnen die Veranstalter, natürlich nicht nur in Duisburg, sondern auf der gesamten 60-Kilometer-Still-Leben-Strecke zwischen der A 40-Anschlussstelle Duisburg-Häfen und Dortmund.
In Duisburg-Häfen wird die „Mobilitätsspur“ am Sonntag um 10.45 Uhr eröffnet mit Kraft und anderer Prominenz. Die riesige Autobahn-Aktion der Kulturhauptstadt 2010 dauert dann von 11 bis 17 Uhr. Die autofreie Autobahn ist auf zwei Weisen zu erleben. Einmal per Rad, Rollschuh und Co. – also mobil – in Fahrtrichtung Essen.
Die andere Richtung – von Dortmund nach Duisburg – gehört der Tisch-Spur und nur Fußgängern (Räder, Skates bleiben draußen). Hier laden 20 000 Tische – in Duisburg 2000 – zum Staunen ein. Vereine, Künstler, Kreative bieten witzige Erlebnishäppchen von der Lesung bis zum Mitmachspiel. Dazu wird Unterhaltung geboten auf drei Bühnen.
Von Spur zu Spur wechseln darf man nur an Aufgängen, nicht auf der A 40-Strecke zwischendrin. Man muss sich also richtig „einordnen“. Es gibt vier Aufgänge: Duisburg-Häfen (Zugang für Fußgänger und Radfahrer, barrierefrei auch für Rollstuhl-Fahrer), Max-Peters-Straße im Innenhafen (Zugang über eine eigens erbaute Treppe nur für Fußgänger), Kreuz Duisburg: per Shuttle-Bussen (also nur Fußgänger) und Kreuz Kaiserberg (Radler und Fußgänger).

23:15
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12:38
Eine Burka mit einem Brautkleid zu vergleichen ist lächerlich.....
12:38
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10:57
Bräute begrüßen Hannelore Kraft.
Man nennt das auch die weiße Burka!!!!!!!!!!!!!!!
10:39
Marxloh breitet sich aus... Beeck ist nicht mehr schön und Hamborn bis kurz vor´n Altmarkt von südlichem Flair geprägt.
Walsum steckt in den Kinder-Khuffs.
Aber man soll nicht den wirtschaftlichen Faktor vernachlässigen welchen uns die Veränderung des Lebensstils in bspw. der Hochzeitshochburg Marxloh für Duisburg einbringt: Mißbrauch der Hupe innerhalb geschlossener Ortschaften 10€, mit Belästigung 20€.
Da kommt am Wochenende schon einiges zusammen.
Man, da unternimmt niemand etwas gegen die Rennen auf der B8. Redet doch nicht immer alles schön. Seit 20 Jahren wird dort die Rennstrecke gelebt. Ja, ich war mit knappen 18 selbst auch mal dabei - mea culpa. Mittlerweile Mitte 30 ... und es ist schon viel besser geworden.
Wie beschreibt es unser OB im letzten Podcast: Es geht weiter, nach oben, mit dieser Stadt.
Uns allen dennoch abweichend von dieser flügge gewordenen Diskussion einen wunderschönen Sonntag mit einem hoffentlich gelungenen, vom Kern her großartigen, Event auf der A40.
Glück auf!
10:18
@Gottfried von Bouillon
Mal ehrlich: War es in den 80er besser als die Läden leer standen? Spielhallen und Telefonläden sprießen leider überall wie Unkraut aus dem Boden. Außerdem versucht die Polizei etwas gegen die Verkehrsrowdies zu tun, allerdings, nach meinem Dafürhalten, deutlich zu wenig.
08:16
Eine türkische Bekannte hat in einem Gespräch, voller Verachtung von Marxloch gesprochen. Kein Scherz, wirklich wahr.
00:07
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19:14
@Rheinhauser
Lese wer des Lesens kundig. Niemand hat behauptet Marxloh sei wie Rüttennscheidt. Es wurde darauf verwiesen, dass es eine vergleichbare Urbanität gebe. Das heißt soviel, dass der Ortsteil lebendig ist. Tatsächlich hat sich Marxloh in den letzten Jahren vorteilhaft entwickelt. Es gibt leider noch viel zu viele schäbige Ecken, doch hat das Leben wieder zum Pollmannkreuz zurückgefunden. Ich kenne die Gegend jetzt seit ca. 40 Jahren und es hat Zeiten in den 80er und 90er Jahren gegeben, da sah das alles ganz anders aus. Immer mehr Geschäfte schlossen, der Ortsteil verödete.
Marxloh ist kein Rüttenscheid und wird auch wohl nie eines werden, doch ist es auf einem gutem Weg.
18:40
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