Zweite Etappe der Tour de France geht in Düsseldorfer Osten

2017 startet das berühmteste Radrennen der Welt in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf.
2017 startet das berühmteste Radrennen der Welt in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Bereits vor der Pressekonferenz zum Tour de France-Start in Düsseldorf kursierten im Netz die beiden Routen für die zweite Etappe und den Prolog.

Düsseldorf.. Bei der Pressekonferenz zum Grand Départ erklärte Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD), dass er "zuversichtlich und enthusiastisch" sei, dass an den Kosten für die Stadt für das Spektakel "am Ende nicht viel bleibt". Unter anderem wurde bekannt, dass ein privater Partner des Flughafens als Sponsor auftritt und einen Betrag im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich zuschießen wird. Bei der Präsentation in Düsseldorf war auch Radsport-Legende Bernard Hinault zugegen.

Die zweite Etappe der Tour de France soll im Sommer 2017 Medienberichten von Donnerstagmorgen zufolge in den Osten der Stadt bis nach Erkrath, ins Neandertal und nach Mettmann gehen. Wie bereits auf der Pressekonferenz in Paris bekannt wurde, soll die Etappe auf der Königsallee starten und dann über Kaiserstraße, und Klever Straße durch Derendorf bis zur Heinrichstraße gehen. Dann über Grafenberg und Gerresheim bis nach Erkrath.

Ab da geht es für die weltbesten Radsportler ins Neandertal und einer großen Schleife über Mettmann zurück nach Hubbelrath und Knittkuhl, weiter am Aaper Waldd vorbei bis nach Rath. Und von dort über die St. Franziskus-Straße und Brehmstraße zurück in die City. Der Weg geht weiter über Jülicher Straße, Roßstraße und Uerdinger Straße und dann über die Theodor-Heuss-Brücke auf die linke Rheinseite nach Niederkassel. Wo die Etappe letztlich endet, das wollen die Tour-Organisatoren erst im Oktober bekannt geben.

FDP ist noch skeptisch was den Tourstart in Düsseldorf angeht

Der Prolog (Zeitfahren) einen Tag zuvor startet indes wie erwartet am Messegelände und geht in die City, von dort über die Oberkasseler Brücke auf den Kaiser-Wilhelm-Ring in Oberkassel und über die Rheinkniebrücke zurück nach Bilk und in die Innenstadt.

Während die ersten Radsportfans über die sozialen Medien schon zu Hunderten ihre Vorfreude zum Ausdruck bringen, bleiben die skeptischen Stimmen erhalten.

Vor allem in der Düsseldorfer Politik. Denn noch müssen die Gelder für den viertägigen Grand Départ in Düsseldorf via Ratsbeschluss frei gegeben werden. Die Düsseldorfer FDP-Chefin etwa bleibt fürs Erste beim Nein. „Wir wollen Einsicht in die Verträge haben“, sagt sie. „Was machen wir, wenn sich im Nachhinein heraus stellt, dass der Sieger der diesjährigen Tour gedopt war bis in die Haarspitzen? Wenn dann ARD und ZDF aus der Berichterstattung aussteigen? Kommen wir dann aus den Verträgen wieder raus?“