Düsseldorf

Zwei Verletzte bei Gerüsteinsturz in Düsseldorfer Baugrube

Die Feuerwehr rückte mit Rettungsdiensteinheiten zur Unfallstelle aus.
Die Feuerwehr rückte mit Rettungsdiensteinheiten zur Unfallstelle aus.
Foto: Dirk Bauer
Was wir bereits wissen
Beim Einsturz eines Gerüsts auf einer Baustelle in Düsseldorf wurden zwei Bauarbeiter verletzt. Ein Arbeiter musste mit einem Kran gerettet werden.

Düsseldorf. Bei einem Arbeitsunfall auf der Baustelle an der Ecke Berliner Allee/Martin-Luther-Platz in Düsseldorf haben sich am Mittwochmorgen zwei Arbeiter verletzt. Ein fahrbares Gerüst war in einer Baugrube des Kö-Bogen-Tunnels umgestürzt. Der Rettungsdienst brachte einen der beiden Bauarbeiter ins Krankenhaus.

Das rund sechs Meter hohe und drei Meter breite Rollgerüst stürzte aus bisher ungeklärten Gründen um. Wie die Feuerwehr auf Nachfrage mitteilt, befanden sich die beiden Bauarbeiter zu diesem Zeitpunkt vermutlich auf einem Podest in etwa fünf Metern Höhe.

Arbeiter mit Kran aus Baugrube transportiert

Die Feuerwehr rückte zunächst mit dem technischen Bauunfallzug und Rettungsdiensteinheiten zur Unfallstelle aus. Die Einsatzkräfte eilten in die Baugrube, um die Verletzten zu versorgen. Ein Arbeiter wurde schonend in eine sogenannte Schleifkorbtrage gelegt und anschließend mit Hilfe des Baustellenkrans nach oben aus der Baugrube transportiert. Dort versorgte ein Notarzt den Patienten weiter.

Nach erster Untersuchung brachte der Rettungswagen den Mann ins Krankenhaus. Es bestehe keine Lebensgefahr, teilt die Feuerwehr mit. Der zweite Arbeiter konnte vor Ort behandelt werden.

Warum das Rollgerüst eingestürzt ist, ist bislang unklar. Die Ermittlungen zur Unfallursache hat das Amt für Arbeitsschutz übernommen. (we)