Zwei sichere Banken
07.02.2012 | 18:41 Uhr 2012-02-07T18:41:00+0100
Langenfeld.Die Sparkassen in Hilden und Langenfeld vermeldeten für 2011 erneut positive Geschäftszahlen
Die trotz der Eurokrise guten Wirtschaftsdaten in Deutschland – sie sorgten auch bei den Sparkassen in Hilden und Langenfeld im Jahr 2011 für positives Zahlenwerk. So steigerte die Sparkasse HRV (Hilden, Ratingen, Velbert) den Jahresüberschuss von 4,3 auf 4,5 Millionen Euro – obwohl die Bilanzsumme leicht gesunken war, von 3,2 auf 3,1 Milliarden Euro.
Bedingt durch das niedrige Zinsniveau sparten die Kunden weiterhin fleißig. Wie in 2010 bezifferte sich das Einlagevolumen auf 2,3 Milliarden Euro. Der positive Konjunkturverlauf schlug sich auch im Kreditgeschäft der Sparkasse nieder. Die steigerte ihr Kreditvolumen im Firmenkundenbereich um 41,6 Millionen Euro .
Vor allem mittelständische Unternehmen trauten sich zu investieren, zudem wurden zahlreiche Immobilien über Kredite finanziert.
Die hohe Immobiliennachfrage führte auch im Bereich der Baufinanzierungen zu einem starken Anstieg. Schlugen diese 2010 noch mit 128,5 Millionen Euro in der Bilanz zu Buche, steigerte die Sparkasse HRV diese Summe in 2011 auf 164,1 Millionen. Die hohe Nachfrage nach Objekten konnte sogar nicht immer bedient werden – 130 Immobilien vermittelte allein die Sparkasse.
Für Freude sorgte das erneut gestiegene Zinsergebnis, was von 67,7 Millionen auf 70,1 Millionen Euro kletterte.
Ähnlich positive Zahlen vermeldete die Sparkasse Langenfeld. „Unsere Entwicklung war von Solidität und stabilem Wachstum geprägt“, freute sich der Vorstandsvorsitzende Dirk Abel. Der verzeichnete eine Steigerung der Bilanzsumme von von 1,352 Milliarden auf 1,376 Milliarden Euro. Auch in Langenfeld ist das Vertrauen der Kunden in die Sparkasse groß. 374 Wohneinheiten und 65 Immobilien vermittelte die Bank im Jahr 2011 – ein Rekordhoch.
Zudem entschieden sich mehr Kunden für Wertpapierdepots, die „lebendig und sicher zugleich“ seien, wie Vorstandsmitglied Stefan Noack anmerkte. 3035 waren es im vergangen Jahr (2010: 2097).
Die Spareinlagen hingegen sanken von 1,069 auf 1,059 Milliarden Euro. „Was nach dem Rekordjahr 2010 aber immer noch ein sehr gutes Ergebnis ist“, so Abel.
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