Zwei Menschen aus Dachgeschoss-Wohnung gerettet

Weil giftiger Rauch das Treppenhaus unpassierbar machte, rettete die Feuerwehr zwei Menschen aus Dachgeschoss per Drehleiter.
Weil giftiger Rauch das Treppenhaus unpassierbar machte, rettete die Feuerwehr zwei Menschen aus Dachgeschoss per Drehleiter.
Foto: Schüller
Was wir bereits wissen
Alarm an der Bahlenstraße im Düsseldorf-Holthausen: Der Brand in einer Küche im ersten Stock flutete das Treppenhaus mit giftigem Rauch.

Düsseldorf.. Brandalarm in Holthausen: An der Bahlenstraße stand am Samstagabend zur Tagesschauzeit die Küche einer Wohnung in der ersten Etage in Flammen. Der Rauch zog durch gesamte Treppenhaus und machte es unpassierbar. Am Ende rettete die Feuerwehr zwei Menschen.

Als die Leitstelle gegen 20.09 Uhr alarmiert wurde, gab es den Hinweis, dass sich möglicherweise noch ein Mensch in der brennenden Wohnung aufhalte. Deshalb rückte die Feuerwehr mit zwei Löschzügen und einer Reihe von Spezialfahrzeugen an. Als nach fünf Minuten die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatten sich bereits mehrere Personen aus dem Mehrfamilienhaus gerettet. Unter ihnen auch die Person aus der Brandwohnung im ersten Obergeschoss.

In den Rettungskorb

Zwei Feuerwehr-Trupps begannen, den Brand in der Küche zu bekämpfen. Zur gleichen Zeit fuhren Kollegen die Drehleiter aus. Denn in der Dachgeschosswohnung hielten sich noch zwei Bewohner auf, denen die Flucht durch das verqualmte Treppenhaus unmöglich war. Sie stiegen aus dem Fenster in den Rettungskorb der Feuerwehr.

Polizei-Panne Unten auf der Bahlenstraße untersuchte der Notarzt die Hausbewohner. Durch den Rettungsdienst wurden insgesamt drei Personen behandelt. Zwei von ihnen mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus transportiert werden.

Al der Brand nach 45 Minuten gelöscht war, brachte die Feuerwehr ihre Ventilatoren in Stellung. Das Treppenhaus musste auch deshalb sorgfältig entlüftet werden, weil die Rauchgase zuvor nicht abziehen konnten. Alle Fenster im Treppenraum seien verschlossen gewesen, kritisierte die Feuerwehr. Den Schaden schätzt der Einsatzleiter auf rund 35 000 Euro. Zur Ermittlung der Brandursache wurde die Kriminalpolizei hinzugezogen.

Die Feuerwehr war mit 44 Beamten im Einsatz und konnte nach zwei Stunden wieder auf die Feuerwachen einrücken.