Zehn Millionen für das Tor zum Hauptbahnhof
31.10.2008 | 01:11 Uhr 2008-10-31T01:11:28+0100PLANUNG. Konrad-Adenauer-Platz wird umgebaut. Heute berät die Bezirksvertretung. Im Dezember gibt der Rat grünes Licht.
STADTMITTE. Nach jahrelangem Hickhack um den Umbau des Vorplatzes am Hauptbahnhof ist die Realisierung des Millionen-Projektes jetzt in greifbare Nähe gerückt. Der Konrad-Adenauer-Platz soll attraktiver und schöner, der Service für die Verkehrsteilnehmer verbessert werden. Heute berät die Bezirksvertretung 1, die ab 14 Uhr im Rathaus tagt, über die Vorlage des städtischen Verkehrsmanagements. Wenn der Rat im Dezember den Grundsatzbeschluss fasst, könnte bereits 2010 mit den Arbeiten begonnen werden. Eineinhalb Jahre wird der Vorplatz eine Großbaustelle. Aber spätestens 2013 soll sich das Areal im neuen Gewand zeigen.
Fördermittel beantragt
Die derzeitige Situation bezeichnet Verkehrsdezernent Werner Leonhardt als schlicht "unbefriedigend". Der Konrad-Adenauer-Platz werde in seiner Funktion "als Tor zur Innenstadt für Reisende und Pendler weder in funktionaler noch in gestalterischer Hinsicht gerecht", kritisierte er.
Das soll bald anders werden. Auf der Basis des Siegerentwurfs des Architektenwettbewerbes sind die Pläne nun fertig, hofft die Stadt auf Landes- und Bundeszuschüsse in Höhe von über fünf Millionen Euro. Fördermittel wurden bereits beantragt. Insgesamt wird der Umbau 9,6 Millionen Euro kosten. Die wesentlichen Verbesserungen:
Der Platz wird transparent gestaltet. Die kleinen Buden und andere Sichthindernisse vor der Fassade des Hauptbahnhofes werden abgebaut. Stattdessen werden an den Rheinbahn-Haltestellen fünf Meter hohe Wartehäuschen aus mattem Glas sowie an der nordöstlichen Seite gläserne Kioske errichtet.
Das westliche Rheinbahn-Gleis wird zurückgebaut, um mehr Platz für die Fußgänger zu schaffen. So sollen auch die Bus-Stopps besser erreichbar sein.
Mehrere Platanen-Reihen werden zum Verweilen einladen. Der Platz vor dem Haupteingang bleibt aber frei und wird mit Granitplatten verziert.
Die veralteten Fahrradständer verschwinden. In einer gesicherten Fahrradstation ist Platz für 200 Räder, nordöstlich gibt es weitere 60 Abstellmöglichkeiten. Mit dem zweiten Fahrrad-Parkhaus (das andere ist am Bertha-von-Suttner-Platz geplant) wird der Brennpunkt für Fahrraddiebstähle endgültig entschärft. (M.M.)
14:36
Ob der Rückbau der Straßenbahnschienen mit der Rheinbahn abgesprochen ist?
Zu den Pendlerfahrzeiten fahren dort die Linien 704, 709, 719, 707 und 708. Und das auf einem Gleis?
15:16
Und wieso soll die Allgemeinheit nun das Eigentum der Deutschen Bahn verschönern?
Kann dann jetzt jede Firma ihren Vorplatz von der Stadt sanieren lassen?
Liebe Redakteure schaut doch bitte auch mal ins Grundbuch wer da als Eigentümer steht.
13:12
Find ich gut.
Vor allem das mit der Fahrradstation.
Mir haben die auch schon ein Rad dort geklaut.