Womit man 2015 rechnen muss

Für betagte Heizkessel der Ü-30-Generation kommt 2015 das Aus. HH gibt es dann auch für Frankfurter Neubürger, weil man beim Umzug sein Autokennzeichen mitnehmen darf. Die Post schlägt beim Porto auf. Dafür sinkt der Rundfunkbeitrag um 48 Cent im Monat. Abwasch gibt es künftig mit Ausrufezeichen, denn Wasch- und Reinigungsmittel kommen mit neuen Warnsymbolen daher. Das „Elterngeld plus“ legt Partnerschaftsbonus, flexible Auszeiten und Mehrlingszuschlag in die Wiegen. Erneut hat der Finanzminister den garantierten Zins bei Lebensversicherungen reduziert: auf nur noch 1,25 Prozent.

Was sich für Verbraucher 2015 alles ändert, hat die Verbraucherzentrale NRW jetzt aktuell zusammengestellt.

Aufgestocktes Pflegegeld, Verbesserungen für Demenzkranke und höhere Zuschüsse für Umbauten: nur drei der vielen Neuerungen im großen Paket der Pflegereform. Der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung sinkt – dafür können die Kassen aber einen neuen eigenen Zusatzbeitrag fordern. Wer ein Haus zum Verkauf inseriert, darf ab dem Jahreswechsel nicht vergessen, den Energiekennwert anzugeben. Bei der Provision für Makler soll ab Frühjahr gelten: Wer bestellt, der bezahlt. Kirchensteuer auf Kapitalerträge ihrer Kunden führen Banken und Sparkassen künftig sofort ab. Gute Nachrichten aus Brüssel für Baby-Popos: Eine Reihe von Konservierungsstoffen darf in Cremes für den Windelbereich nicht mehr verwendet werden. Und: Wer sich an der Theke nach einem Schluck Bier sehnt, auch an den hat jetzt die EU gedacht: Im neuen Jahr wird das 0,15-Liter-Glas kommen.

Den kompletten Überblick gibt’s übrigens im Internet auf der Homepage der Verbraucherzentrale NRW unter www.vz-nrw.de/2015 zum Lesen und Herunterladen.

www.vz-nrw.de