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Unwetter

Windhosen, Stromausfälle, Stau und Land unter

14.07.2010 | 21:15 Uhr
Windhosen, Stromausfälle, Stau und Land unter
„Sturmflut“: Die Bundesstraße 8 am Mittwochabend in Dinslaken. Foto: Heinz Kunkel, WAZ FotoPool

Am Niederrhein.Vom erneuten Unwetter waren die Kreise Wesel und Kleve besonders stark betroffen. In Goch wurde eine 15-Jährige verletzt. Die Bahn musste die Strecke Emmerich-Oberhausen sperren. In Emmerich fiel ein Baum auf mehrere Wohnhäuser.

Gewitter, Starkregen und Winböen erreichten den Niederrhein am Mittwochabend eine Stunde früher als vom Deutschen Wetterdienst (DWD) angekündigt : Bereits ab 18 Uhr waren die Feuerwehren in den Kreisen Wesel und Kleve im Dauereinsatz. Die Leitstellen meldeten vor allem aus dem Kreis Kleve größere Schäden (Bildergalerie mit Fotos aus Dinslaken, Emmerich, Kleve und Düsseldorf ). In Goch wurde eine Jugendliche (15) von einem herabstürzenden Ast verletzt. Die Deutsche Bahn musste den Streckenabschnitt zwischen Emmerich und Wesel am Abend wegen umgefallener Bäume auf den Gleisen und in der Oberleitung sperren. Der DWD hatte für den gesamten Niederrhein die höchste Unwetter-Warnstufe ausgerufen...

Ein großer Baum stürzte in Emmerich auf eine Häuserzeile. Foto : Johannes Kruck / WAZ FotoPool

Am frühen Abend musste der Flughafen Düsseldorf die Abfertigung der Passagiere nach Auskunft der Verkehrsleitung wegen eines Gewitters kurze Zeit unterbrechen. Starts und Landungen seien aber nicht gefährdet gewesen.

Im Nordkreis Kleve verursachte eine Windhose nach Berichten von Anwohnern Stromausfälle in Weeze und Goch. In Goch wurde zudem eine Jugendliche verletzt, so die Polizei. Nähere zum Unfall der 15-Jährigen konnte die Polizei am späten Mittwochabend noch nicht berichten. Die Feuerwehr-Leitstelle des Kreises Kleve registrierte 200 Einsätze.

Besonders betroffen war das rechtsrheinische Emmerich: An der Wollenweberstraße stürzte ein großer Baum auf eine Häuserzeile. Das THW versuchte, das Gebäude von der Last zu befreien. Im Emmericher Ortsteil Hüthum fiel ein Baum auf ein parkendes Auto. In beiden Unglücksfällen wurde nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt.

In Hüthum waren zudem mehrere Straßen, unter anderen die Ostermayerstraße, Polderbusch, Kettelerstraße und der Hekerenfelder Weg, blockiert. Wasser drang durch zahlreiche Dächer. Mehrere Grundstücke waren nicht mehr trockenen Fußes, sondern nur noch über kleine Leitern an Gartenzäunen erreichbar. Handys hatten keinen Empfang mehr.

Emmerich-Hüthum war besonders stark betroffen. Foto: Dirk Schuster WAZ FotoPool

Die Autobahnpolizei meldete für den Regierungsbezirk Düsseldorf nur vereinzelt abgebrochene Äste auf den Fahrbahnen und einen Stau auf der A3: Ein größerer Ast musste zwischen Rees und Hamminkeln entfernt werden.

Aus Dinslaken, Moers und Wesel meldeten Feuerwehren und Einsatzkräfte überflutete Straßen und zahlreiche umgestürzte Bäume. Im Kreisgebeit zählte die Polizei 91 Einsätze. I .

Eine Radsportveranstaltung in Rheinberg musste vorzeitig abgebrochen werden. Das zerstörte Dach eines Moerser Baumarktes, das Sturmtief „Norina“ am Montag abgerissen und davongetragen hatte, musste von der Feuerwehr am Mittwochabend nicht weiter gesichert werden .

Das erneute Unwetter verabschiedete sich bereits nach etwa einer Stunde aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf in Richtung Nordosten und Ruhrgebiet. (DerWesten/nk/NRZ)

Philipp Wahl

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Kommentare
15.07.2010
19:48
Windhosen, Stromausfälle, Stau und Land unter
von KKlaus | #12

Es war einmal ein Bauer aus Winnekendonk, der wollte sich abends mit seiner Bäuerin eine feine Schlachtplatte mit tiefgefrorenem Fleisch aus seiner 20 Jahre alten Truhe machen. Aber oje, ein Sturm hatte einfach den Strom abgeschaltet und so war sein ganzes Fleisch schon nach 10 Minuten verdorben und Bauer und Bäuerin mussten den Abend mit Wasser und trocken Brot verbringen. Das machte den Bauern so traurig, dass er tags darauf nicht in den Stall ging sondern ins Internet um auf DERWESTEN.de allen möglichen ****** zu posten. Geht ja auch nicht, dass die einfach nicht über sein Schicksal berichten sondern nur über so unwichtige Sachen wie ein totes Mädchen in Wesel, zerstörte Häuser in Goch oder Wohnwagen die in Emmrich meterweit durch die Luft fliegen. Da musste der Bauer einfach mal sein Mißfallen bekunden. Und die Moral von der Geschicht: Winnekendonker Bauern denken nicht... sondern schreiben gleich drauf los.

15.07.2010
16:22
Windhosen, Stromausfälle, Stau und Land unter
von Pfalzdorfer | #11

Ich kann mich dem Kommentar von @m.k. (#9) nur anschließen. Durch Goch ist gestern abend eine Windhose gerauscht mit einer kaum zu überbietenden zerstöreríschen Kraft. Da kann man froh sein, wenn man ohne körperliche Schäden davon kommt und das eigene Heim halbwegs verschont bleibt. Was ist da schon ein Stromausfall und ein paar verdorbene Lebensmittel. Diesem R.P. sei gesagt: Viele Menschen in den Kreisen Kleve und Wesel hätten gerne Ihre Probleme. Sie sollten vielleicht mal die Kirche im Dorf lassen. Lesen Sie sich mal durch was alles passiert ist, und fragen Sie sich dann worüber DER WESTEN berichten sollte. Bestimmt nicht über einen Stromausfall in Winnekendonk.

15.07.2010
16:11
Windhosen, Stromausfälle, Stau und Land unter
von KKlaus | #10

@ m.k. Richtig, aber der Bauer aus Winnekendonk regt sich halt lieber über seinen Stromausfall auf.

15.07.2010
13:46
Windhosen, Stromausfälle, Stau und Land unter
von m.k. | #9

hallo,was geht denn hier ab!An stelle sich über einen strom ausfall auf zuregen sollte man froh sein das wir es alle überlebt haben und nur einige gegenstände zu ersetzen haben,wo hin gegen viele ihr hab und gut verloren haben.Und das schlimmste ist das ein 15 jähriges Mädchen aus wesel wegen so einen blöden ast ihr leben lassen mußte.Statt sich stundenlang wegen strom aufzuregen sollte man lieber ein paar minuten an die familie der toten gedenken denn es gibt nix schlimmeres als einen lieben menschen zu verlieren!Essen kann man ersetzen aber das Mädchen kommt nicht wieder.Falls einer der familie diesen bericht lesen tut.DRÜCKE ICH HIERMIT MEIN TIEFSTES BEDAUERN AUSICH weiß wie es ist einen lieben menschen zu verlieren und es schwer ist darüber hin wegzukommen,bei mir dauert es schon 2 Jahre,aber bei einigen ist fleisch woll wichtiger.

15.07.2010
11:43
Windhosen, Stromausfälle, Stau und Land unter
von KKlaus | #8

Ich sags doch: Bauern !

15.07.2010
10:52
Windhosen, Stromausfälle, Stau und Land unter
von Dirk | #7

Zu R.P.:
kaufen sie sich mal einen vernünftigen Kühlschrank und Kühltruhe. Dann gehts auch mal ein paar Stunden ohne Strom und senkt bei niedrigem Stromverbrauch der modernen Geräte auch noch die Stomrechnung, so dass Sie sich nicht mehr so aufregen müssen.

15.07.2010
10:37
Windhosen, Stromausfälle, Stau und Land unter
von Schwafheimer | #6

Ich sag nur größer Stromausfall Deutschlands in 2005 (Westfalen). Das ganze dann noch im Winter wo es früh dunkel wurde.

Wir können trotzdem froh sein. Bei den Engländern ist die Stromausfallrate und -dauer 3x so hoch wie in Deutschland.

15.07.2010
10:14
Windhosen, Stromausfälle, Stau und Land unter
von R.P. | #5

zu #2 natürlich bin ICH davon ausgegangen, das kaum einer die störungsstelle anruft, es ging darum, das man KEINE INFOS bekommen hat, und deshalb bin ich um 23 Uhr mal eben 70 Km gefahren, weil meine Mutter im Dunklen sass und nicht wusste was los ist! Und zu #3 sei gesagt, wer hat was von den Monteuren gesagt? und Zu #4, beim nächsten stromausfall wünsche ich ihnen bei 30 Grad viel spass beim ausräumen des Kühlschranks und der Kühltruhe

15.07.2010
08:31
Windhosen, Stromausfälle, Stau und Land unter
von KKlaus | #4

Und außerdem: Wen interessiert schon Winnekendonk ? Da werden ohnehin um 19 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt, da brauchen die Bauern keinen Strom mehr.

15.07.2010
06:36
Windhosen, Stromausfälle, Stau und Land unter
von WerKeineAhnungHatFresseHalten.de | #3

@ R.P

Unglaubliches Halbwissen! Glauben Sie ernsthaft, das bei so einem Wetter die Monteure Feierabend haben? Die sind alle im Einsatz, die haben alle Bereitschaft!
Mehr wie arbeiten geht nicht!

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