Wer schön sein will, muss hingehen

Wenn’s schön macht: Vom 27. bis 29. März präsentiert die Messe „Beauty“ Fachbesuchern wieder Innovationen und Informationen aus Beauty, Wellness und Spa.

In diesem Jahr lautet der Titel der Sonderausstellung „urban future spa“. Der Blick wird auf die zukünftigen Perspektiven der Schönheit und Entspannung gerichtet.

Auch eine Gruppe von Studenten des Fachbereichs Architektur der Fachhochschule Düsseldorf haben unter Leitung von Professor Harry Vetter Ideen zu diesem Thema entwickelt. Das Spa der Zukunft sollte dabei einen Gegenpol zum hektischen, lauten und engen Leben in der Stadt bieten. Als Kundengruppe der Zukunft wird dabei vor allem die sogenannte „Generation Y“ anvisiert - die Gruppe der heute 20- bis 35-Jährigen.

„Es sind einige überraschende und interessante, zum Teil sehr futuristische Ideen entstanden. Schlagworte wie Nachhaltigkeit, Natürlichkeit, Authentizität und Mobilität gehören zum Anforderungsprofil zukünftiger Spa-Anwendungen“, bilanziert Professor Harry Vetter. Der Kunde aus der Generation Y will es edel, gesund und dezent. Demnach stehen professionelle Anwendungen unter Verwendung natürlicher Substanzen in hochwertigen, sehr zurückhaltenden Räumen hoch im Kurs. Außerdem stehen Spa-Behandlungen der Zukunft grundsätzlich jedem Bürger zur Verfügung, sie sollen bezahlbar sein sowie - unter dem immer wichtiger werdenden Wohlfühl- und Gesundheitsaspekt - mehrfach pro Woche in Anspruch genommen werden. Damit wird das Ziel verfolgt, die Wellness mehr in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu rücken.

„Vergleichbar wie ein Coffee to go in der heutigen Zeit“, so Vetter. Der Einsatz visueller Medien gewinnt bei den Anwendungen demnach zukünftig immer größere Bedeutung.

Ein weiterer Aspekt ist die Mobilität. Spa-Anwendungen sind nicht mehr gebunden an eine Adresse, sondern verteilen sich in kleinen Einheiten an vielen Orten in der Stadt und können so direkter und schneller genutzt werden – beispielsweise an Flughäfen, Bahnhöfen oder Raststätten.

Die Studenten haben Raumkonzepte geschaffen, die in Form von Kapseln und Modulen für verschiedene Anwendungen einsetzbar sind. Andere Entwürfe basieren auf der Nutzung bereits bestehender historischer Gebäude wie Kirchen, Windmühlen oder Fördertürmen. Zur „Beauty“ 2015 wird das ganze Spektrum der vielfältigen Ideen, denen die Zukunft in der Spa-Branche gehören könnte, präsentiert. „Wir sind begeistert über die kreativen Ideen der Studenten und freuen uns darauf, auf der Messe insgesamt zehn futuristische Design- und Raum-Konzepte zeigen zu dürfen“, sagt Lutz Hertel, Vorsitzender des Deutschen Wellness Verbandes.

Die „Beauty“ gilt als die internationale Leitmesse für Kosmetik, Fuß, Nail, Wellness und Spa.Jedes Jahr erscheinen rund 50.000 Fachbesucher . Vom 27. bis 29. März 2015 präsentieren 1.400 Aussteller und Marken aus 41 Ländern Trends und neue Produkte in Düsseldorf. Das Ausstellungsangebot wird ergänzt von einem praxisorientierten Fachprogramm mit mehr als 100 Programmpunkten, Workshops und Kursen.