Wenn’s mal etwas kleiner sein darf...

Konzerte im Stadion sind ein Erlebnis, keine Frage. Doch nicht jeder findet Gefallen an Veranstaltungen mit mehreren zehntausend Menschen. Doch auch all’ jene, die es lieber ein bis zehn Nummern kleiner mögen, werden in Düsseldorf fündig. Eine Auswahl feiner Alternativen:
Antilopen Gang: HipHop-Fans, die im Herzen irgendwie auch ein bisschen Punk sind, sollten sich den Auftritt der Antilopen Gang am 2. April im Zakk vormerken. Die aus Düsseldorf, Köln und Berlin stammenden Rapper Koljah, Panik Panzer und Danger Dan sind mit ihrem ersten offiziellen Debütalbum „Aversion“ auf Tour, das beim Hosen-Label JKP erschienen ist. Dass die Band durchaus auch politisch unterwegs ist, zeigt die Single „Beate Zschäpe hört U2“, die das Wiedererstarken der Rechten behandelt.
21 Uhr, 15,50 Euro
Montreal: Obwohl die drei Punk-Rocker von Montreal gerade noch an ihrem sechsten Album arbeiten, schauen sie am 24. April im Stahlwerk vorbei. Ob es da schon erste Kostproben aus dem neuen Werk gibt, ist ihr Geheimnis; das vorhandene Material reicht aber auch so schon, um die Location zünftig abzureißen. Montreal besteht seit mehr als zehn Jahren. Sie ist als eine der wenigen Bands mit deutschen Texten auch im Ausland bekannt. (19.30 Uhr, 17,20 Euro)
Diane Cluck: Diane Cluck ist eine Singer-Songwriterin, die ihre Wurzeln in der New Yorker Anti-Folk-Szene hat. Auch hier ist wieder Punk im Spiel, ist Anti-Folk doch eine Kombination aus politisch gefärbten Texten und Folk-Melodien. Bei ihren Auftritten begleitet sie sich selbst meist mit der Gitarre, beherrscht unter anderem aber auch Harmonium, Zither, Geige und Glockenspiel, die sie allesamt autodidaktisch zu spielen lernte. Sie spielt am 19. Mai in der Kassette.
(20 Uhr, Eintritt frei)