Vergewaltiger aus Hilden ist geständig
23.09.2009 | 21:14 Uhr 2009-09-23T21:14:00+0200
Hilden/Düsseldorf. Ein 22-Jähriger hat im Hildener Stadtwald eine Frau zum Sex gezwungen. Ein ähnlicher Fall ist mit angeklagt. Der junge Mann soll in die Wohnung einer Fremden eingedrungen sein und sie ausgezogen haben.
Sehr kleinlaut saß am Mittwoch ein 22-jähriger Hildener auf der Anklagebank des Düsseldorfer Landgerichts. Zeitweise vergrub er sein weiches Gesicht in den Händen. Das junge Aussehen des Lockenkopfs steht im krassen Widerspruch, zu dem, was die Anklageschrift ihm vorwirft. Der 22-Jährige, das hat er in einem schriftlichen Geständnis bereits vor der Verhandlung zugegeben, hat am 20. Juni morgens eine Joggerin im Hildener Stadtwald vergewaltigt.
Laut Anklageschrift hat der junge Mann sein Opfer (47) zunächst mit dem Rad überholt, dann am rechten Arm gepackt und auf eine Lichtung gezerrt. Dort soll er versucht haben, sich auf sie zu legen und sie zu küssen. Um „Liebe zu machen”, wie er geäußert haben soll. Die Hose habe sich die Zeugin nicht ausziehen wollen. Daraufhin sei der Angeklagte dazu übergegangen, seine eigene Hose zu öffnen. Dann habe er den Kopf seines Opfers gegriffen und sie zum Oralverkehr gezwungen.
Zu der Tat wollte der junge Mann auf der Anklagebank keine Angaben machen, jedoch erzählte er etwas über seine Person. Er ist der Älteste von fünf Geschwistern. Die Hauptschule hat er abgebrochen, ebenso wie seine Ausbildung. Warum? „Stress zuhause”, sagte er. Bis zu seinem 17. Lebensjahr habe ihm sein Vater Gewalt angetan. Ebenso wie seiner Mutter, deshalb leben seine Eltern in Scheidung. Der 22-Jährige flüchtete sich zu Alkohol und Drogen. In letzter Zeit habe er jeden Tag getrunken und Marihuana konsumiert. Seit kurzem seien Kokain und Amphetamine dazu gekommen.
„Im klaren Kopf hätte ich das nie gemacht”
Bei seiner Tat, so steht es in seinem Geständnis, habe er ebenfalls unter Einfluss von Alkohol und Marihuana gestanden. Er habe durchgemacht, noch um 10 Uhr Wodka getrunken. „Im klaren Kopf hätte ich das nie gemacht.” Er wisse, dass das „nicht normal” gewesen sei.
Von einem ähnlichen Vorfall am 1. Mai in einer Hildener Wohnung wisse er hingegen nichts. Bereits hier soll der in Deutschland geborene Marokkaner versucht haben, eine Frau zu vergewaltigen. Das Opfer kehrte nach nächtlichem Feiern in ihr Mehrfamilienhaus zurück. Dort habe der 22-Jährige vor der Tür gestanden, so dass die Hildenerin annahm, er würde ins Gebäude gehören. Doch der Fremde sei ihr in die Wohnung gefolgt und habe sie dort trotz Gegenwehr bis auf Slip und Oberteil ausgezogen. Unter dem Vorwand, die Toilette aufzusuchen, gelang der Frau die Flucht zur gegenüberliegenden Wohnung der Schwester.
Von der nächtlichen Störung berichtete gestern eine Zeugin. Sie habe in der besagten Nacht lautes Knallen und eine zugeschlagene Tür vernommen. „Erst dachte ich, da kommt nur jemand angetrunken nachhause”, so die Nachbarin. Doch dann habe es Geschrei im Treppenhaus gegeben. Eine merkwürdige Drohung sei zu hören gewesen: „Die Alte wird auf dem Rad geschlachtet.”
Aufmerksam machte Gericht und Verteidigung der Umstand, dass die Nachbarin vor dem nächtlichen Radau ein „normales Gespräch” vor der Wohnungstür vernommen haben will. Das Opfer hatte jedoch ausgesagt, dass der Unbekannte sie einfach in ihre Wohnung gestoßen habe.
Dieser noch unklare Sachverhalt aus dem Mai wird das Gericht beim Fortsetzungstermin am kommenden Dienstag beschäftigen. Dann soll die Hildenerin zu Wort kommen. Die Joggerin schilderte den Vorfall im Wald bereits am ersten Verhandlungstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Wie sie zitternd den Raum betrat ließ darauf schließen, wie sehr sie der Vorfall psychisch mitgenommen hat.
Ermittler konnten den Angeklagten mittels DNA-Analyse überführen. Seit dem 3. Juli sitzt er in der JVA Essen ein.
18:33
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06:18
jaja die schwere kindheit...................
15:40
Widerlich, dass diese NPD-Promo-Hetze sich dann auf noch auf Heinrich Heine beruft.
Tja, WAZman, vielleicht sollten Sie Ihre Hochachtung für Herrn Heine noch mal überdenken. Der hat nämlich nur allzu deutlich ausgedrückt, was er von Ihresgleichen und vom Versuch, miesen Nationalismus als deutsch zu verkaufen, hält:
Aber wir verstehen uns bass,
Wir Germanen auf den Hass.
Aus Gemütes Tiefen quillt er,
Deutscher Hass! Doch riesig schwillt er,
Und mit seinem Gifte füllt er
Schier das Heidelberger Faß.
15:06
... langsam nerven diese offensichtlichen NPD Propagandisten hier auf diesem Portal, die ihre Copy & Paste Pseudofakten unter jeden Artikel bügeln ...
Übrigens hat dieses Anti-Migranten Geschreibsel mal NICHTS mit dem Artikel zutun.
14:35
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