Verdächtiges Auto brachte Polizei auf die Spur
07.09.2011 | 16:05 Uhr 2011-09-07T16:05:00+0200
Düsseldorf.Er war Teil eines eingespielten Vierer-Teams, das in Düsseldorf und Umgebung in Häuser und Wohnungen einstieg. So sieht es jedenfalls die Staatsanwaltschaft, die den 35-Jährigen wegen schweren Banden-Diebstahls jetzt vors Landgericht gebracht hat.
Der Angeklagte aus schweigt zu den Vorwürfen. Er soll sich für acht Einbrüche im Januar 2011 verantworten, darunter drei in Düsseldorf. Laut Anklage stiegen jeweils ein oder zwei der Männer durch ein Fenster oder eine Terrassentür in die Häuser ein, nahmen Schmuck, Uhren, Geld und Elektronik-Artikel mit. Ein weiterer Täter wartete jeweils in einem Auto, damit die Räuber schnell fliehen konnten. Auch wenn vier Einbrüche erfolglos abgebrochen wurden, soll das Quartett insgesamt ein Beute im Wert von 56 250 Euro gemacht haben.
Die Polizei war den Tätern auf die Spur gekommen, weil der Bewohner eines Hauses, in das eingebrochen wurde, den Eindringling überraschte und ihn verfolgte. Er sah das Fluchtauto, konnte sich Teile des Kennzeichens merken. Der Wagen wurde später gestoppt, die Personalien der Insassen aufgenommen.
Ihnen konnte zunächst nichts nachgewiesen werden. Doch weil der Wagen noch öfter gesehen wurde, folgten die Beamten ihm schließlich, entdeckten dabei die Treffpunkt-Wohnung des Quartetts. Die Verdächtigen wurden schließlich umfangreich überwacht, ihre Telefone abgehört.
Die Protokolle dieser Überwachung ebenso wie DNA-Spuren von den Tatorten sollen den Angeklagten nun überführen. Vier Verhandlungstage sind geplant, ein Urteil soll Anfang Oktober fallen.
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