Verbrennungen, Vergiftungen, Brüche und mehr

Langenfeld..  Im Ernstfall richtig reagieren: Am Samstag, den 30. Mai, bieten die Malteser einen Ersten-Hilfe-Kurs an, der Notfallsituationen bei Kindern in den Mittelpunkt stellt. Neben der Vermittlung von Erste-Hilfe-Wissen und dem Trainieren von richtigem Verhalten in Notsituationen mit Säuglingen und Kleinkindern, geht es auch um die Sensibilisierung für Gefahren und die Vermeidung von Kinderunfällen im Haushalt.

„Wenn man sie nur eine Minute aus den Augen lässt“ – hört man Eltern und Großeltern von Kleinkindern oft stöhnen. Wenn aus Babys Krabbelkinder werden, die ihre ersten Expeditionen durch die Wohnung unternehmen, ist kaum noch etwas vor ihnen sicher. Da kann man zufrieden sein, wenn die süßen Kleinen nur den Zeitungsstapel verwüsten oder die Schubladen ausräumen. Was aber, wenn sie sich in einem unbeobachteten Moment selbst in Gefahr bringen?

Wenn sie etwa den Schrank mit den giftigen Putzmitteln öffnen oder die Kellertreppe herunterfallen? Wer mit kleinen Kindern zu tun hat, sollte gewappnet sein und in Notfallsituationen richtig handeln können. Denn oft kann Schlimmeres nur vermieden werden, wenn Mütter und Väter, Erzieherinnen und Babysitter schnell reagieren und Erste Hilfe leisten, noch bevor der Rettungsdienst eintrifft. Dem richtigen Verhalten bei Kindernotfällen widmen die Malteser daher in einem Extrakurs besondere Aufmerksamkeit. Kinder- und Säuglingsnotfälle lassen sich oft schon im Vorfeld verhindern. Damit erst gar nichts passiert, vermitteln die Malteser vorbeugende Maßnahmen. Weitere Schwerpunkte der Ausbildung sind das Erkennen von Notfallsituationen bei Säuglingen und Kleinkindern, Maßnahmen bei Verbrennungen, Vergiftungen und Knochenbrüchen, Maßnahmen bei Bewusstlosigkeit und Atemstörungen, Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Säuglingen und Kleinkindern sowie die Themen Pseudokrupp, Asthma und Allergien. Zudem gibt es Raum für den Erfahrungsaustausch untereinander.