Unfall nach Düsseldorfer Rosenmontagszug - Ordnerin verletzt

Kurz bevor sich der Düsseldorfer Rosenmontagszug auflöste, gab es noch einen schweren Unfall, bei dem eine Ordnerin verletzt wurde.
Kurz bevor sich der Düsseldorfer Rosenmontagszug auflöste, gab es noch einen schweren Unfall, bei dem eine Ordnerin verletzt wurde.
Foto: Martin Gerten/dpa
Was wir bereits wissen
Bitteres Finale des Düsseldorfer Zuges: Ordnerin wurde bei Unfall mit Trecker verletzt. Rettungsdienst hatte insgesamt mehr zu tun als im Vorjahr.

Düsseldorf.. Der närrische Lindwurm hatte gerade sein Ziel erreicht und befand sich in der Auflösungs-Phase, da wurde eine Ordnerin gegen 15.45 Uhr auf der Friedrichstraße schwer verletzt. Der Fahrer eines Motivwagen hatten die Frau nicht gesehen. Es kam zum Zusammenstoß. Die Ordnerin stürzte auf den Asphalt und erlitt schwere Verletzungen. Sie wurde von einem Notarzt versorgt und dann zur Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Um 16 Uhr zogen Ordnungsamt und Feuerwehr eine Zwischenbilanz: 293 Frauen und Männer der Hilfsorganisationen waren im Einsatz (Vorjahr: 279). Der Sanitäts- und Rettungsdienst hatte bis zum Zug-Ende mit 166 (Vorjahr: 112) Einsätzen zu tun.

Bis um 16 Uhr gab es 66 (49) Hilfeleistungen in den Unfallhilfsstellen. 29 (14) Mal mussten Patienten ins Krankenhaus transportiert werden. An Glasscherben verletzten sich drei Narren, wie 2014. Der OSD ertappte 130 Jugendliche mit Alkohol (Vorjahr: 140). Mehr als 170 Wildpinkler wurden erwischt (Vorjahr: 200). Die Polizei brachte 14 (9) zum Teil alkoholisierte Randalierer in den Gewahrsam. Insgesamt erteilten die Beamten in diesem Jahr 51 (34) Personen Platzverweise für den Innenstadtbereich.