Ultraschall gegen Frühgeburt

Wenn bei einer Schwangerschaft kleinste Blutgerinnsel die feinen Blutgefäße im Mutterkuchen verstopfen, bekommt das Baby im Mutterleib nicht mehr genug Blut und Nährstoffe. Besonders gefährdet sind Frauen über 35 oder unter 18 Jahren, Schwangere mit starkem Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes oder Blutgerinnungsstörungen bereits vor der Schwangerschaft. Mit einer speziellen Ultraschall-Untersuchung, genannt „Doppler-Ultraschall“, kann festgestellt werden, ob der Mutterkuchen richtig durchblutet ist und das Baby in der Gebärmutter genug Blut und Nährstoffe bekommt.

Wenn das nicht der Fall ist, dann wächst das Baby nicht genug. Der Blutdruck der Mutter steigt dann häufig, damit trotzdem weiterhin ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe bis zum Baby gelangen.

Wenn die Krankheit fortschreitet, kommt es in vielen Fällen zu vorzeitigen Wehen und zu einer Frühgeburt; oder es muss ein Kaiserschnitt durchgeführt werden, um die Gesundheit von Mutter und Kind zu bewahren.