Trotz Wachstums: Keine Veränderung bei Wahlkreisen

Bei den NRW-Landtagswahlen 2017 bleiben die Düsseldorfer Wahlkreise wohl in ihrer jetzigen Form bestehen. Innenminister Ralf Jäger hat dem Landtag den turnusgemäßen Bericht zum Gesetzentwurf über die Wahlkreiseinteilung zugeleitet. Demnach betrug die durchschnittliche Zahl der deutschen Bevölkerung der 128 nordrhein-westfälischen Wahlkreise betrug zum 31. Dezember 2013 123 687. Die Abweichung in einem Wahlkreis darf nicht mehr als 20 Prozent betragen; bereits bei einer Abweichung in Höhe von mehr als 18 Prozent besteht Handlungsbedarf. Während der Innenminister beispielsweise in Duisburg, Essen und Krefeld Veränderungen vorschlägt, sollen die vier Düsseldorfer Wahlkreise erst einmal nicht verändert werden.

Dazu erklärt der Düsseldorfer SPD-Landtagsabgeordnete Markus Herbert Weske: „Die Entwicklung der deutschen Bevölkerung in den Düsseldorfer Wahlkreisen ist ein weiterer Beleg für das rasante Wachstum unserer Landeshauptstadt. Wenn sich dieser Trend fortsetzt – und alles spricht dafür –, werden wir in der kommenden Legislaturperiode im Wahlkreis I (Innenstadt/Düsseldorfer Norden) die kritische Grenze von 18 Prozent Abweichung überschreiten. Dann wird es zwangsläufig zu Veränderungen kommen. In 2017 bleibt aber wohl noch alles beim Alten. Das ist gut so, da die sogenannte Wahlkreiskontinuität für die Wählerinnen und Wähler von besonderer Bedeutung ist.“