Trio bestreitet den West Highland Way in Schottland

Die Taschen sind gepackt, die Materialien überprüft. Wenn die Düsseldorfer Daniel Wulf und Marc Schmidt sowie Ronald Enderlin aus Wuppertal am morgigen Sonntag nach Schottland aufbrechen, sind sie für ihr Vorhaben gut gerüstet. 154 Kilometer lang ist der West Highland Way, den sie in sechs Tagen bewältigen wollen. Ihre gesamte Reise haben sie vom 7. bis zum 15. Juni terminiert.

Die Drei wandern allerdings nicht nur des Wanderns wegen, sie haben den guten Zweck im Auge. Sie wollen mit ihrer Aktion Unternehmen und Privatpersonen als Sponsoren gewinnen, die für jeden von ihnen gelaufenen Kilometer zwischen Milngavie und Fort William eine von ihnen selbst festgelegte Summe für die körperbehinderten und motorisch eingeschränkten Kinder der LVR-Förderschule in Wuppertal spenden. „Wir haben uns dafür entschieden, weil die Tochter unseres Kollegen diese Schule besucht“, so Schmidt. Er betont: „Jeder Cent kommt zu hundert Prozent der LVR-Förderschule zu Gute.“

Schlafen im Zelt

„Neben dem guten Zweck, wollen wir uns natürlich auch mal vom Arbeitsalltag erholen und uns entschleunigen“, sagt er, der wie die anderen beiden Wanderer bei der MehrWert Servicegesellschaft in Heerdt arbeitet. Die gesamte Tour werden die Drei im Zelt schlafen. Bis zu 13 Kilo wird ein Rucksack wiegen. Nicht viel, sind doch unter anderem Gaskocher, Schuhe, Kleidung, Kompass, Kameras, Schlafsack, Zelt und Isomatten mitzunehmen.

Auch ein bisschen Technik geht mit auf den Weg. Schließlich sollen die Förderer von „Wandern für einen guten Zweck“ über Facebook jeden Tag auf dem Laufenden gehalten werden. So kommen ein Tablet, drei Smartphones sowie eine Powerbank zum Aufladen zum Gepäck dazu.

Und dann ist da noch die Verpflegung. „Um dabei autark zu sein, wird sich unsere Verpflegung auf Schwarzbrot, Salami, Tütensuppen, Energieriegel und ausreichend Flüssigkeit beschränken“, sagt Schmidt.

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