Trauer um Friedrich Vater

Pfarrer Friedrich Vater (rechts) bei einem Termin mit Bischof Heiner Koch.
Pfarrer Friedrich Vater (rechts) bei einem Termin mit Bischof Heiner Koch.
Foto: C-Dick
Was wir bereits wissen
Der Oberkasseler Pfarrer, Msgr. Friedrich Vater, starb vergangene Woche im Alter von 93 Jahren. Totenmesse ist am Montag.

Düsseldorf.. Der Oberkasseler Pfarrer, Msgr. Friedrich Vater, starb in der vergangenen Woche im Alter von 93 Jahren. Die Katholische Kirchengemeinde gedenkt ihrem langjährigen Seelsorger am Montag, 30. März, um 19 Uhr mit einer Totenvesper. Einen Tag später, am Dienstag, 31. März, 10.30 Uhr, sind die feierlichen Exequien in der Pfarrkirche St. Antonius, die 26 Jahre Wirkungsstätte von Msgr. Vater war. Anschließend, um 12 Uhr, ist die Beisetzung auf dem Heerdter Friedhof. Dechant Michael Dederichs: „Wir danken Msgr. Vater für seinen priesterlichen Dienst in der Pfarrei St. Antonius.“

1953 zum Priester geweiht

Friedrich Vater war am 24. Februar 1953 in der Kölner Domkirche von Josef Kardinal Frings zum Priester geweiht worden. Von 1953 bis 1959 war er Kaplan an St. Ursula in Grafenberg und anschließend bis 1971 Kaplan an St. Joseph in Bonn. Am 2. März 1971 folgte die Ernennung zum Pfarrer an St. Antonius. 1996 wurde er zudem unter Beibehaltung seiner Aufgaben Pfarrer der Christus-König-Kirche, die heute ein Familienzentrum ist. Ab 1978 bis zum Eintritt in den Ruhestand, 1997, war er auch Dechant des Dekanats Düsseldorf-Heerdt.

In die Amtszeit von Msgr. Vater fiel die Ausmalung der St. Antoniuskirche durch den Oberkasseler Künstler Gerhard Wind (1928-1992).

Hartnäckig hatte er das Ziel verfolgt, die weißgraue Tristesse des Gotteshauses durch Farben zu ersetzen. Nicht immer leicht für ihn, denn in der Gemeinde regte sich Protest gegen die zur damaligen Zeit ungewöhnlich moderne Art der Bemalung.

Heute haben sich alle an ihre bunte Kirche gewöhnt, schätzen sogar die farblichen Akzente. Sie werden über den Tod hinaus an den einstigen Oberkasseler Priester erinnern – und „sind nicht mehr wegzudenken“, wie Marie-Luise Ketzer sagt.