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Auf Düssel-Tour

Tour D Nummer acht - Lichter der Großstadt

08.10.2012 | 18:19 Uhr
Tour D Nummer acht - Lichter der Großstadt
Licht-Beleuchtung in der Stadt.Foto: KITSCHENBERG, Kai

Düsseldorf.  Die achte Radroute der Tour-D-Reihe ist eine Nachtfahrt durch die Düsseldorfer City mit zahlreichen „Glanzpunkten“.

In der Nacht sind längst nicht mehr alle Katzen grau. Spätestens, seitdem die großen Städte ihre Sehenswürdigkeiten mit anspruchsvoller Illumination ins rechte Licht rücken. Warum also nicht eine nächtliche Fahrradtour anbieten, wenn diverse Ecken in der City ohnehin schon im fast taghellen Licht strahlen? „...und abends mit Beleuchtung – Düsseldorf bei Nacht“ nennt sich die achte Radroute im Rahmen der beliebten Tour-D-Reihe, die das Amt für Verkehrsmanagement in einer bunten Broschüre vorstellt. Es ist gleichzeitig die letzte Tour, die wir vorstellen, denn die Saison geht langsam, aber sicher zu Ende.

Die elf Kilometer lange Radtour ist wieder einmal ein Rundkurs, der am Konrad-Adenauer-Platz am Hauptbahnhof beginnt und auch endet. Sie verläuft am Polizeipräsidium entlang, dann über den Medienhafen, über Rheinkniebrücke und Oberkasseler Brücke, später noch durch die Altstadt und wieder zurück. Das ist die Strecke in groben Zügen.

Die „Glanzpunkte“ der Nachtfahrt sind wörtlich zu nehmen, es gibt einige dieser Highlights. Da wäre kurz nach dem Start etwa das gläserne Hochhaus GAP 15, mit dessen Bau zeitgleich ein ansprechender Stadtplatz entstanden ist. Durch beleuchtete Bänke werden die Grünanlagen, Gebäude und Flächen ringsherum kunstvoll miteinander verbunden.

Ein Stück weiter wartet die Living Bridge, die Fuß- und Radwegbrücke über den Düsseldorfer Handelshafen, die besonders bei Nacht außergewöhnliche Perspektiven bietet. Durch die Kombi von schlichter Gestaltung, natürlichen Materialien und ungewöhnlicher Illumination ist sie ein absoluter Blickfang.

Tausende Dias – ein Kunstwerk

Wer Rheinknie- und Oberkasseler Brücke hinter sich lässt, kommt zwangsläufig zur Hofgartenrampe. Dort – gegenüber der Tonhalle – wird seit 1985 die 2,40 Meter hohe Bronzestatue des Heiligen Johannes von Nepomuk angestrahlt. Das Standbild hat Künstler Bert Gerresheim im Auftrag der Düsseldorfer Jonges entworfen und angefertigt. Die Bronzestatue ist aber nicht das einzig Sehenswerte am Fuße der Oberkasseler Brücke. In der Unterführung der Rampe bringt das Werk „20.001 Dias aus der Jetztzeit“ von Stefan Hoderlein dem Radler die Erleuchtung. Hoderlein setzte 20 000 Dias nebeneinander. Ergebnis: ein einziges wunderbares Kunstwerk.

Und nicht zuletzt bietet die nächtliche Fahrt durch die Altstadt viele Highlights. Da ist vor allem die Andreaskirche auf dem Grabbeplatz in der Altstadt zu nennen, deren gelbe, von weißen Pfeilern unterteilte Fassade dank der Anstrahlung am Abend besonders zur Geltung kommt.

Nur eine Bitte: Wenn Sie die Tour abfahren, denken Sie an reflektierende Kleidung, denn an einigen Stellen wird es ja – trotz aller illuminatorischen Höhepunkte – ein wenig düster. Die Polizei rät zudem, darauf zu achten, dass Lampen und Reflektoren am Fahrrad frei von Schmutz und Staub sein sollten.

Und vergessen Sie nicht die warme Jacke. An Oktober-Abenden kann es kühl werden...

Von Stephan Wappner

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Kommentare
09.10.2012
09:52
Tour D Nummer acht - Lichter der Großstadt
von Snipe86 | #1

Überlese ich irgendwas, oder wann ist der Termin für diese Tour?

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