Toni Kroos wehrt sich gegen Bußgeld

Fußball-Weltmeister Toni Kroos (25) wehrt sich vor dem Düsseldorfer Amtsgericht gegen den Vorwurf, als Raser eine Düsseldorfer Rheinbrücke mit 37 km/h zu schnell überquert zu haben. Im September war ein Jeep mit Kroos am Steuer bei Tempo 117 geblitzt worden, wo Tempo 80 gilt. Das sollte den Real-Madrid-Star laut Bußgeldbescheid 120 Euro Buße, 28,50 Euro Gebühren und einen Strafpunkt in der Verkehrsdatei kosten. Doch dagegen legte Kross Einspruch ein, über den das Amtsgericht am Dienstag (14. April) verhandelt.

Über einen Anwalt ließ der Mittelfeldspieler mitteilen, er sei an jenem Tag kurz vor der Tempomessung von einem anderen, schnelleren Auto überholt worden. Zudem gilt die Blitzeranlage auf dieser Rheinbrücke auch nach Ansicht des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts als unrechtmäßig, weil das dortige Tempo-80-Limit ohne rechtliche Grundlage eingerichtet wurde.

Auf ein persönliches Erscheinen des Weltmeisters zum Tempo-Prozess hat das Amtsgericht bereits verzichtet.