Todesgefahr: Badeverbote beachten

Die aktuellen Temperaturen locken viele Düsseldorfer nicht nur in die Freibäder und Eiscafés, auch in den Rhein und an die Baggerseen. Doch das Schwimmen und Baden in natürlichen Gewässern ist gefährlich. Davor warnen jetzt die Feuerwehr, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), die Wasserwacht und die Wasserschutzpolizei.

„Auch geübte Schwimmer können bei Unterströmungen in Not geraten“, erklären Experten dieser Organisationen nicht zum ersten Mal. So kann ein erfrischendes Vergnügen schnell ungewollt zur tödlichen Gefahr werden. Die Stadtverwaltung erinnert unter anderem an den Fall von Christi Himmelfahrt, bei dem ein 30-Jähriger im Rhein verunglückte und in der Uniklinik starb. Auch 2014 starb ein Mann im Rhein und einer im Angermunder Baggersee.

Die Stadt weist zudem darauf hin, dass das Baden nur im Unterbacher See erlaubt ist, in allen anderen Seen ist es verboten. Das Schwimmen im Rhein ist nur in bestimmten Zonen gestattet. Badeverbot herrscht 100 Meter ober- und unterhalb von Häfen, an Brücken, Schiffs- und Fährlandestellen, Schleusen, Vorhäfen, Werften und Umschlagstellen. Aber auch an erlaubten Stellen am Rhein ist das Baden nicht ungefährlich.

Infos im Internet unter www.duesseldorf.de (Unterpunkt „Freizeit“)