Superstau droht am Mörsenbroicher Ei
22.11.2009 | 11:45 Uhr 2009-11-22T11:45:00+0100Düsseldorf. Eine Visitenkarte ist der Nördliche Zubringer am Mörsenbroicher Ei derzeit nicht gerade. Eher ein Flickenteppich, der den Autofahrern den Eindruck vermittelt, dass die Stadt nicht genug Geld hat, einen der größten Verkehrsknoten in einem respektablen Zustand zu halten.
Autofahrer, die über die A 52 nach Düsseldorf fahren, müssen kurz hinter der Stadtgrenze darauf achten, dass sie nicht vom Weg abkommen. So tief sind die Spurrillen, so stark wurden die Fahrbahnen vor allem durch die schweren Lkw beschädigt.
Der Nördliche Zubringer steht ganz oben auf der Liste für Straßenreparaturen. Im nächsten Sommer geht es los. Die Sanierung des Autobahn-Zubringers kostet drei Millionen Euro. Dann allerdings droht auch der Superstau.
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Denn während der Arbeiten muss die Trasse zwischen Grashofstraße und A 52 stadtauswärts komplett gesperrt werden -und zwar voraussichtlich ab dem 12. Juli für etwa zwei Monate. Nur in Richtung Innenstadt bleiben zwei Spuren frei. Die Tankstelle dort kann also weiter angefahren werden.
Erneuert wird nicht nur der Oberbau der Straße. Spurrillen können künftig nur vermieden werden, wenn die Fahrspuren verbreitert werden - und zwar um 50 Zentimeter auf 3,50 Meter. Außerdem wird der Unfall-Brennpunkt an der Kreuzung Vogelsanger Weg (Richtung Essen) entschärft. Die Linksabbiegespur des Vogelsanger Weges wird verbreitert.
CDU-Verkehrsexperte Andreas Hartnigk schlägt eine dritte Fahrspur Richtung City vor, damit es zu weniger Staus kommt. Die Verwaltung wird jetzt prüfen, ob dieses mit der Sanierung im Sommer realisiert werden kann.
02:37
@ #1 : Gut dass so Experten wie Sie in Düsseldorf nichts zu sagen haben - selten einen so unsinnigen Kommentar gelesen...
Eine dritte Spur stadteinwärts macht richtig Sinn, da dann diejenigen die Richtung Theoder-Heuss-Brücke wollen viel schneller vorankommen !!
In dem Bericht wundert mich nur der Punkt mit der Tankstelle. Diese ist doch auf der stadtauswärtsführenden Spur und wenn diese gesperrt wird - wie soll dann die Tanke erreichbar bleiben ??
14:27
Wäre der Herr Hartnigk ein Verkehrsexperte, so würde er wissen, dass die Kapazität von Straßen maßgeblich von der Kapazität der an sie anschließenden Knotenpunkte abhängt. Ich kann auf einer 16-streifigen Straße nicht mehr Durchsatz erzeugen als auf einer einstreifigen, wenn die Kapazität des Knotenpunktes das nicht hergibt.
Im Übrigen handelt in meinen Augen in geistiger Umnachtung, wer mit dem Auto nach Düsseldorf reinfährt.