Superintendentin lobt Kirchen-Arbeit für Flüchtlinge

Kaiserswerth/Oberkassel..  Anlässlich des Weltflüchtlingstages am morgigen Samstag hat die Düsseldorfer Superintendentin Henrike Tetz das Engagement der Kirchengemeinden für Flüchtlinge in der Landeshauptstadt gewürdigt. „Es ist wichtig, dass die zu uns gekommenen Flüchtlinge nicht das Gefühl haben, in einer Warteschleife festzusitzen“, erklärte die Theologin. Bürgerschaftliches Engagement bedeute, mit Flüchtlingen gemeinsam etwas zu tun und nicht nur für sie etwas zu tun.

Als Beispiel nannte Tetz Kaiserswerth, wo im evangelischen Gemeindehaus unter anderem kreative Angebote für Flüchtlingskinder sowie Sprachkurse angeboten werden. In Oberkassel starte in der evangelischen Kirchengemeinde demnächst eine Mutter-Kind-Gruppe mit Flüchtlingsfamilien. Und an der evangelischen Johanneskirche treffen sich nach ihren Worten die Teilnehmer des Projekts „Global Interact“: Dabei entwickeln Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern ein Theaterstück, das ihre Lebenswirklichkeit künstlerisch verarbeitet und darstellt.