Streit zwischen Hundehalterinnen nach Zoff ihrer Tiere

Weil sie nach einem Streit zweier Hunde versucht hatte, die Halterin des anderen Hundes zu beißen, muss eine 38-jährige Terrier-Besitzerin jetzt 300 Euro Buße zahlen. Mit dieser Entscheidung hat das Amtsgericht am Freitag den Streit der beiden Frauen beendet.

In Bilk waren die Frauen und ihre Hunde vor knapp einem Jahr aneinander geraten. Der Terrier der Angeklagten soll dabei den Chihuahua einer 22-jährigen Passantin attackiert haben. Der tierische Streit führte kurz danach zu einer Kabbelei der beiden Frauen. Laut Anklage hat die 38-Jährige dabei die Kontrahentin an den Haaren gezogen, sie getreten, geschlagen und auch versucht, ihr in Hände und Arme zu beißen.

Die Angeklagte wies das vor Gericht zurück. Sie gab an, die andere Frau habe sie zuerst angegriffen. Da beide Hundehalterinnen bei der Rangelei aktiv gewesen waren und „nichts Schlimmeres passiert war“, so die Richterin, wurde das Strafverfahren gegen die Terrier-Besitzerin gegen die Geldbuße eingestellt. Wegen „geringer Schuld“.