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Streit zwischen Autofahrern in Düsseldorf eskalierte - Fahrer warf sich auf Motorhaube

23.05.2012 | 14:02 Uhr
Streit zwischen Autofahrern in Düsseldorf eskalierte - Fahrer warf sich auf Motorhaube

Düsseldorf.   Was die Polizei in Düsseldorf von einem Streit zwischen Autofahrern im Rheinufertunnel berichtet, hört sich schon filmreif an. Einer der beiden Streithähne warf sich sogar auf die Motorhaube seines Kontrahenten. Den hielt das nicht davon, ab einfach loszufahren.

Ein Überholvorgang im Rheinufertunnel in Düsseldorf führte am Dienstag gegen zehn Uhr zu einem Streit zwischen zwei Pkw-Fahrern. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei war ein 36-jähriger Kölner mit seinem Ford auf dem linken Fahrstreifen im Rheinufertunnel in Richtung Südring unterwegs. Plötzlich näherte sich von hinten ein 73-jähriger Düsseldorfer mit seinem Mercedes und fuhr sehr nah auf den Ford auf. Wegen eines Rollers, der auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war, konnte der 36-Jährige nicht auf den rechten Fahrstreifen wechseln.

Plötzlich scherte der Mercedes-Fahrer auf den rechten Fahrstreifen aus, überholte den Ford, setzte sich vor den Kölner und bremste ihn aus. An der Ampel zwischen den beiden Tunneln wollte der Kölner den Mercedes-Fahrer zur Rede zu stellen. Er stieg aus und stellte sich vor das Auto des Düsseldorfers.

An den Knien berührt

Als die Ampel Grün wurde, fuhr der 73-Jährige an und berührte den Kölner an den Knien. Der legte sich daraufhin auf die Motorhaube und hielt sich fest. Statt zu stoppen, fuhr der Düsseldorfer einfach weiter durch den Tunnel und hielt erst in Höhe der Einmündung Plockstraße an.

Hier eskalierte der Streit vollends. Die beiden Streithähne gingen mit erhobenen Fäusten aufeinander los. Ein 51-jähriger Zeuge trennte sie.

Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein des 73-Jährigen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Nötigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Gegen den 36 Jahre alten Mann aus Köln ermittelt die Polizei wegen Nötigung und Sachbeschädigung.



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