Streikende Studenten müssen den Hörsaal räumen
23.11.2009 | 17:37 Uhr 2009-11-23T17:37:00+0100
Düsseldorf. Zu Gast bei den Streikenden der Heine-Uni war am Montag wie angekündigt Rektor Professor Michael Piper. Rund 400 Studierende lauschten um 13 Uhr nach Angaben der Studenten der Diskussion mit dem Rektor im Hörsaal 3 D. Piper will die Bachelor- und Masterstudiengänge überprüfen.
Rektor Piper stellte den Streikenden ein Ultimatum: Am Dienstag, 24. November, dürfen sie noch bleiben, dann haben sie eine Woche gestreikt. Am Mittwoch muss der Hörsaal leer sein. Rektor Piper habe angekündigt, dass er den Lehrbetrieb am Mittwoch mit allen Mitteln durchsetzen werde, so eine Sprecherin der Streikenden. Wenn nötig wird also mit der Polizei geräumt.
Abschaffung der Studiengebühren abgelehnt
Piper kündigte eine Überprüfung der Bachelor- und Masterstudiengänge zwecks Verbesserung der Studiengänge an. Zudem sollen durch eine Studie über Bachelor-Studenten die Berufsperspektiven nach ihrem Abschluss und damit das Bachelor-Studium bewertet werden. Piper stimmte den Streikenden ausdrücklich zu, dass Bildung in Deutschland unterfinanziert ist.
Eine Abschaffung der Studiengebühren und der Anwesenheitspflicht, wichtige Forderungen der Streikenden, habe der Rektor allerdings strikt abgelehnt, bedauerte eine studentische Sprecherin.
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