Streetart: L.E.T. stellt in Reisholz aus

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Reisholz. . Provokante Botschaften, charmant und mit einem Augenzwinkern – so kennt man die Arbeiten von L.E.T. im Stadtbild. Der Düsseldorfer Stencil-Künstler mit französischen Wurzeln gehört zu den wichtigsten deutschen Vertretern der Street-Art. Unverkennbar sind seine auf Papier gesprühten und als „Cutout“ plakatierten Motive, die oft sozialkritisch Missstände unserer Konsum- und Spaßgesellschaft aufgreifen. Schwarz-weiße Figuren, Dezent mit Farbe akzentuiert, weiche Formen bei der Grafik und Typographie und Schöpfungen, die sich durch einen starken Naturalismus auszeichnen – das sind die Elemente, die seine Kunst bestimmen und so spannend und ansprechend für den Betrachter machen. L.E.T. stellt ab nächste Woche seine Arbeiten in der Galerie Töchter & Söhne an der Reisholzer Werftstraße 73 aus

Getreu seinem Pseudonym L.E.T. verkünden meist Kinder „Schreckliches“. „Les Enfants Terribles“ steht zudem traditionell für Außenseiter und Exzentriker aus der Künstlerszene. Inspirieren lässt sich L.E.T. von den bekannten Werken der englischen Street-Art, die er jedoch auf seine ganz eigene Art und Weise interpretiert, weiterentwickelt und ihnen eine neue Aussage zuweist – was auch als Hommage an seine Künstlerkollegen gemeint ist.

L.E.T.s künstlerischer Werdegang ist durch viele weltweite Gruppenausstellungen und Street-Artist-Conventions gekennzeichnet. Die konsequente Weiterentwicklung als Künstler war für ihn der Weg in die Galerie: Auf Leinwand, Pappe oder Holz macht er seine flüchtige Straßenkunst dauerhaft erlebbar.