Strack-Zimmermann will Sonderrecht für die Trödelmärkte

Die Händler auf Trödelmärkten müssen früh mit ihrem Geschäft beginnen, sonst ist der Charme des Trödels verflogen, findet Düsseldorfs FDP-Chefin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Sie fordert deshalb, all den Märkten, die sonntags in der Landeshauptstadt stattfinden, eine Sondergenehmigung zur frühen Öffnung zu erteilen. „Der frühe Vogel fängt den Wurm, das ist beim Trödeln ein Prinzip. Der Markt ist eine eigene Welt, die mit dem normalen Handel nichts zu tun hat“, so die Chefin der Liberalen.

Hintergrund ihrer Forderung ist eine neue Maßnahme der Stadt, die als Ausrichter des beliebten Radschlägermarktes, der einmal im Monat am Sonntag auf dem Gelände des Großmarkts stattfindet, künftig das Trödeln nur noch ab elf Uhr morgens erlauben will (NRZ berichtete). Damit will das zuständige Amt für Verbraucherschutz das Einhalten des Sonn- und Feiertagsgesetzes gewährleisten. Das verärgert allerdings viele Trödler: Denn sie beginnen meist schon früh am Morgen ihr Geschäft, bislang geduldet vom Veranstalter. „Ich denke, die Stadt sollte bei den Trödelmärkten eine Ausnahme machen“, sagt Strack-Zimmermann. Im Ordnungs- und Verkehrsausschuss kommende Woche will sie das Thema deshalb diskutieren.

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