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Stadt reicht Klage ein

19.04.2007 | 12:13 Uhr

PIPELINE. Monheim zieht als einzige Stadt gegen den Planfeststellungsbeschluss vor Gericht.

MONHEIM. Die Stadt hat gestern beim Verwaltungsgericht Düsseldorf eine Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung zur umstrittenen Kohlenmonoxid-Pipeline eingereicht. Wie angekündigt hat die Stadt den Rechtsweg gemeinsam mit dem Baumberger Landwirt Heinz-Josef Muhr beschritten, über dessen Grundstück die Trasse verläuft und der von den gleichen Anwälten wie die Stadt vertreten wird. Monheim ist damit die einzige Kommune, die gegen den Planfeststellungsbeschluss vom 14. Februar vor Gericht zieht. "Ich denke, wir haben ordentliche Chancen", sagte Bürgermeister Thomas Dünchheim gestern der NRZ. Wie mehrfach berichtet, will die Bayer AG in der Leitung zwischen den Werksstandorten Dormagen und Uerdingen hochgiftiges Kohlenmonoxid transportieren.

Die Antwort der Landesregierung auf die Anfrage des Landtagsabgeordneten Reiner Priggen (Grüne) nach Möglichkeiten einer höheren Sicherheit ist jetzt auf der städtischen Homepage (monheim.de) nachzulesen. Die Landesregierung hält Verbesserungen des Sicherheitskonzepts für überflüssig. Es erfülle nicht nur die gesetzlichen Anforderungen, sie seien vielmehr "herausragend". (ib)

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