Stadt Düsseldorf gibt Entwarnung bei U-Bahn-Bau
23.10.2009 | 13:08 Uhr 2009-10-23T13:08:00+0200
Düsseldorf. Zwei Mehrfamilienhäuser in der Düsseldorfer Innenstadt mussten heute Morgen evakuiert werden. Bei den Bauarbeiten zur neuen U-Bahn-Linie wurde das Fundament der Gebäude untergraben. Das Amt für Verkehrsmanagement versicherte am Mittag, es bestehe keine Einsturzgefahr.
Beim Bau der Wehrhahn-Linie in Düsseldorf sind zwei Mehrfamilienhäuser in der Innenstadt untergraben worden. Die beiden sechsgeschossigen Gebäude an der Ecke Am Wehrhahn/Kölner Straße mussten heute Morgen evakuiert werden. Bauarbeiter lotsten gegen 8 Uhr 16 Menschen aus den beiden Häusern. Schon heute Nachmittag sollen sie aber bereits in ihre Wohnungen zurückkehren können. Die sechsgeschossigen Häuser seien "nicht einsturzgefährdet", erklärte am Mittag Andrea Blome, Leiterin des Düsseldorfer Amtes für Verkehrsmanagement. Gutachter untersuchen die Baustelle noch immer.
Bewohner sollen heute in Wohnungen zurückkehren dürfen
Bei den Tiefbauarbeiten hatten die Arbeiter nach jetzigem Erkenntnisstand zu viel Erde abgetragen. Die Fundamente der beiden Häuser wurden dadurch freigelegt. Zurzeit spritzen Spezialisten Flüssigbeton unter die zu Tage getretenen Fundamente. Nach Auskunft von Statikern vor Ort bewegen sich die Gebäude nicht. Ein Schaden konnte ebenfalls noch nicht festgestellt werden. Die 16 Bewohner warten - auf Einladung der Stadt in einer nahe gelegenen Brauerei - darauf, in ihre Wohnungen zurückkehren zu dürfen. Das soll nach Auskunft von Andrea Blome bereits Freitagnachmittag der Fall sein.
Unmittelbar nach der Evakuierung hatte die Bauleitung die Fundamente mit 60 Kubikmeter Flüssigboden gestützt. Acht Betonmischer lieferten das Material, das in Reaktion mit Sauerstoff schnell erhärtet, an die Häuser Am Wehrhan 51 und 53. Die Polizei hat die Einkaufsstraße für Auto- und Schienenverkehr noch immer gesperrt.
U-Bahn-Bau geht zügig weiter
Die betroffenen Bewohner und Nachbarn der Häuser reagierten verärgert und verängstigt. Sie beklagen obendrein, seit mehreren Wochen wegen des Baulärms nicht schlafen zu können. Die Kanalbauer hatten bislang rund um die Uhr gearbeitet. Der U-Bahn-Bau sollnach den Reparaturen zügig fortgesetzt werden.
Zwar hätten Vertreter der Stadt und der Baufirmen, so berichten Anlieger vor Ort, ihnen seit dem Projektstart versichert, ihre Häuser seien nicht gefährdet. Seit dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs aber fühlten sich noch mehr Anwohner und Geschäftsleute unsicher
Ungenaue Baupläne mögliche Ursache
An der Baustelle kursieren Gerüchte, die Kanalbauer hätten sich an ungenau gezeichneten Bauplänen orientieren müssen und seien daher zu tief ins Erdreich vorgedrungen.
15:49
Mein Büro befindet sich im Bereich Kasernenstraße/Benrather Straße. Das Gebäude wurde 2003 gebaut und seit Beginn des U-Bahn-Baus sind innerhalb des Hauses deutliche annähernd senkrechte Risse erkennbar, die sich auch mit der ZEit weiter fortsetzen. Bin mal gespannt wie lange das hier noch gut geht. Im Eigeninteresse hoffe ich nur, dass die Bude nicht zu meinen Bürozeiten zusammenkracht
20:01
Da werden wohl keine richtigen Fachleute am graben gewesen sein. Die Planer saßen wohl fast alle in Ihren Baubuden . Aber man braucht sich auch nicht wundern, 20 Planer zu 3 Bauarbeitern, da muß man kosten sparen, aber nicht bei den Planern. Habt ihr schonmal die Baustäbe gesehen da tummeln sich dann so 25 Weißhelme vor der Baugrube und innendrin sind dann 4 am Buddeln. Und trotzdem das es soviele Experten sind werden die Baumängel immer mehr, Wo sind denn die ganzen Experten? Käffchen trinken??? ;-)
17:29
Nix verstehen nix hier nur Helfer,weiss nicht wie geht!
Und so kommt das !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Häuser weg oha war da ma ein Haus?
15:18
Vielleicht hätte man beim U-Bahn-Bau mal jemanden fragen sollen, der sich mit sowas auskennt.
15:03
Da lassen sich die Düsseldorfer nicht lumpen:
Was die Kölner können,...
Und ich hatte immer gedacht, wir - zumindest wir im Ruhrgebiet - verstünden etwas vom Graben unter der Erde. Wahrscheinlich hat man sowohl in K als auch in D die falschen Leute rangelassen.
15:01
Da ist doch kein Archiv,also stürzt auch nix ein. Die Kölner wollten immer schon mehr als die Alt-Trinker.
Den großen Ärger haben mal wieder die Mieter und Eigentümer - weil sie vmtl. beweisen müssen,daß es am U-Bahnbau lag - und die Steuerzahler,weil sie 1. die angeblich falschen Pläne finanziert haben und 2. für die Folgekosten dieses Schadens geradestehen werden.
14:50
Da waren wohl wieder Flaschen am werk ?
12:45
Na, so lustig find ich das nicht. Man muss sich nur vorstellen, es passierte einem selbst. Schlimm finde ich vor allem, dass es vorab - nach Köln - die Aussage gab, es könne ja gar nichts passieren, die Technik sei eine ganz andere. Und wie war das noch? Unterm Kaufhof wird vereist? Laufen ja täglich so wenig Menschen drin rum.
12:42
Wer dreimal in dieselbe Grube fällt, ist blind, wer sich dreimal von demselben Menschen betrügen lässt, ist dumm.
Na einmal haben sie ja noch bevor auch der letzte kapiert das beide U-Bahnen von Bilfinger und Berger gebaut werden...
12:32
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.