Spielhallen-Überfälle geklärt
10.05.2010 | 14:50 Uhr 2010-05-10T14:50:00+0200
Düsseldorf.Fahndern des Raubkommissariats gelang es jetzt einen 22-Jährigen in seiner Wohnung an der Münsterstraße widerstandslos festnehmen.
Der junge Mann steht im dringenenden Verdacht, in der Nacht zum 31. Dezember vergangenen Jahres und in der Nacht zum 7. April diesen Jahres jeweils zur selben Zeit (kurz nach 1 Uhr) die selbe Spielhalle an der Münsterstraße überfallen zu haben.
In beiden Fällen war er mit jeweils mehreren tausend Euro Beute unerkannt entkommen. Er wurde wegen schwerer räuberischer Erpressung in Untersuchungshaft geschickt. Der Beschuldigte ist bereits wegen Erpressung und Betrugsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten.
Im Zuge der Ermittlungen im Tatortumfeld ergaben sich Hinweise auf den in direkte Nähe wohnenden 22-Jährigen. Zeugenbefragungen und eine Auswahl von möglichen Täterfotos brachten dann Gewissheit, dass es die Raubermittler mit dem Richtigen zu tun hatten. Allerdings, bei einer späteren Wohnungsdurchsuchung wurden keine weiteren Beweismittel gefunden: Die Pistole und die auffällige weiße Stoffmaske, mit der er sich bei den Überfällen getarnt hatte, hatte der Täter bereits entsorgt, die Beute war bereits ausgegeben. In seiner Vernehmung räumte der verschuldete, arbeitslose Düsseldorfer die Taten ein.
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