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SPD will drei Finanzämter für den Kreis behalten

17.07.2008 | 14:13 Uhr

Finanzminister will offenbar nur noch drei Ämter. SPD-Chefin protestiert mit Brief.

Die Kreis-SPD setzt sich weiterhin für drei Finanzämter im Kreis Mettmann ein. In einem Schreiben an NRW-Finanzminister Helmut Linssen erklärt die Kreisvorsitzende Kerstin Griese, dass nach ihr vorliegenden Informationen sich die Planungen der Landesregierung auf zwei Finanzämter für den Kreis Mettmann konkretisieren.

„Diesem Vorschlag widersprechen wir ausdrücklich. Die von Ihnen angestrebte Verschlankung der Verwaltung, die durch die Fusion der Finanzämter angeblich entstehen soll, ist für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Mettmann keine gute Lösung“, heißt es in dem Brief an den Finanzminister.

Die Kreis-SPD Mettmann hält an ihrer Auffassung fest, dass drei Finanzämter für die zehn Städte im Kreis Mettmann notwendig sind. Sie fragt den Finanzminister, warum ein Modell, das seit Jahrzehnten gut funktioniert, ohne Not aufgegeben werden soll.

Finanzämter für den Kreis Mettmann gibt es bisher in Hilden (für Hilden, Langenfeld, Monheim und Haan) und Velbert (für Velbert, Wülfrath, Heiligenhaus) sowie in Düsseldorf (für Erkrath, Mettmann und Ratingen)

Götz MIDDELDORF

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