Sparkasse: OB Geisel will nur noch 22,5 Millionen

OB Thomas Geisel (SPD).
OB Thomas Geisel (SPD).
Foto: Lars Heidrich / WAZ FotoPool
Düsseldorfs Oberbürgermeister hat sein Ziel noch nicht aufgegeben, mehr Geld von der Stadtsparkasse zu erhalten, als vom Institut ausgewiesen wird. Aber er sucht nach einem Kompromiss.

Düsseldorf..  Oberbürgermeister Thomas Geisel (Foto) hat sein Ziel noch nicht aufgegeben, mehr Geld von der Stadtsparkasse zu erhalten als jene 3,2 Millionen Euro, die von dem kommunalen Kreditinstitut als Gewinn für 2014 ausgewiesen werden. In einem Brief an die Mitglieder des Verwaltungsrates spricht er aber nicht mehr davon, dass die Sparkasse 26 Millionen Euro an die Stadt ausschütten sollte, sondern nennt nunmehr 22,5 Millionen Euro. Eine Summe, die vor den Sondereffekten, die den Gewinn für das vergangene auf 132 Millionen Euro erhöhten, ursprünglich übrig bleiben sollte.

Streit seit Monaten

Geisel streitet sich seit Monaten mit dem Sparkassenvorstand. Dieser will die Gewinne in die Rücklage abführen, um den vielfältigen Auflagen für die Sicherheit genüge zu tun, wie sie den Banken jetzt vorgeschrieben werden. Entsprechend ist der Jahresabschluss aufgestellt und vom Sparkassenverband auch abgesegnet worden.

Die Stadtspitze spricht davon, dass eine Absicherung in dieser Höhe nicht notwendig sei. Am Montag haben Juristen beider Seiten in einer Sondersitzung des Verwaltungsrates klar gemacht, ein Kompromiss wurde nicht ins Auge gefasst.

Die Entscheidung trifft der Verwaltungsrat am 26. Juni.