Showrooms in der Pflicht
27.07.2008 | 17:47 Uhr 2008-07-27T17:47:26+0200Nur eine starke CPD bleibt Motor der Modestadt.
Man will ja nicht unken. Noch zieht die CPD Saison für Saison recht zuverlässig Einkäuferscharen aufs Gelände nach Stockum. Doch es ist freudloser geworden in den Hallen. Stagnation bei den Ausstellerzahlen, zunehmende Reserviertheit bekannter Marken, ein Geschäft, das der Messechef selbst als "relativ stabil" apostrophiert, das sind alarmierende Signale.Dass Frank Hartmann vor allem die Showroom-Betreiber in die Pflicht nehmen will, dass ihm Bekenntnisse zum Standort allein nicht mehr reichen und er auch Taten sehen will, ist mehr als reiner Eigennutz. Denn die wohlfeile Politik, die Messe zu nutzen ohne ihr zu nützen, kann für manchen Messe-Schnorrer ein schmerzhaftes Eigentor werden. Die CPD braucht die großen Marken, die großen Marken brauchen die CPD. Es ist so simpel.Knallharter Wettbewerb der Branche, Kostenargumente, zusätzliches Personal für Auftritte an zwei Standorten - das dürfen keine Totschlag-Argumente sein. Insofern ist es ein gutes Zeichen, dass Stadt, Land und Verbände nun gemeinsam nach Zukunftswegen suchen. Nur eine starke CPD wird Motor bleiben für die Hauptstadt der Mode. Den Profit kassieren alle.
b.klausmann@nrz.de
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