Semesterticket: Harsche Kritik

Die Junge Union Düsseldorf und der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Düsseldorf kritisieren die Verhandlungsführung des AStA der Heinrich-Heine-Universität gegenüber dem VRR bei der Diskussion über das Semesterticket. Der Vorsitzende der JU, Ratsherr Peter Blumenrath, sagt dazu: „Wie der Name schon sagt, ist es die Aufgabe des Studierendenausschusses, die Interessen der Studenten im Blick zu haben. Die geplante Preissteigerung tut zweifelsohne weh, allerdings setzt der AStA mit seiner Blockadehaltung die Existenz des vergünstigten Tickets gleich ganz aufs Spiel”.

Der Vorsitzende des RCDS, Benjamin Bartels, fügt hinzu: „Es ist eine Lüge und Unverschämtheit, mit welcher unser, an den Verhandlungen beteiligter AStA-Vorstand behauptet, der VRR würde keine Bereitschaft zum Verhandeln zeigen, wenn zeitgleich der Wuppertaler AStA am 22. Januar einen neuen Vertrag präsentiert, indem sie als Kompensation für die Preissteigerung diverse Zusatznutzen ausgehandelt haben.“ Damit die schmerzhafte Preissteigerung auch von Studenten der Heine-Uni akzeptiert werden könne, wären Zusatzvereinbarungen, wie zum Beispiel höhere Linientaktung, Nachtfahrten am Wochenende zu den Wohnheimen oder Gültigkeit der Tickets für die Vorkurse der Erstsemester sinnvoll. „Ein Großteil der Studenten pendelt täglich zur HHU. Es wäre für viele nicht tragbar das wesentlich teurere YoungTicket-Abo zu nutzen, welches nicht annähernd die Wertigkeit des aktuellen Semestertickets besitzt“, betont Bartels.