Riesenradbetreiber verbietet Selfie-Stangen in Düsseldorf

Das Riesenrad auf der Düsseldorfer Rheinkirmes ist ein beliebtes Fahrgeschäft.
Das Riesenrad auf der Düsseldorfer Rheinkirmes ist ein beliebtes Fahrgeschäft.
Foto: Stefan Arend/WAZ Fotopool
Was wir bereits wissen
Beim Riesenrad auf der Düsseldorfer Rheinkirmes sind Verlängerungsstangen für Selfie-Kameras verboten. "Zu gefährlich", sagt der Betreiber.

Düsseldorf.. Das Riesenrad auf der Düsseldorfer Rheinkirmes hat schon Kultstatus. Aus 55 Metern Höhe lässt sich ein herrlicher Ausblick genießen und fotografieren. Doch in diesem Jahr soll sich daran etwas ändern. Stangen für Selfie-Fotos sind ab sofort verboten.

„Das ist eine neue Mode, die in den vergangenen Jahren sehr stark zugenommen hat“, sagt Riesenradbetreiber Oscar Bruch jr. Die bis zu 1,20 Meter langen Stangen dienen als „verlängerter Arm“ zum Fotografieren. Das kann auf dem über 50 Meter hohen Riesenrad gefährlich werden. „Es ist kein Selfie-Stangen-Verbot an sich. Lange, sperrige Gegenstände, wie etwa Regenschirme, dürfen grundsätzlich nicht mitgenommen werden“, erklärt Bruch.

In diesem Kirmesjahr (Freitag, 17. Juli, bis Sonntag, 26. Juli) fallen auch die Selfie-Stangen darunter. Denn falls sie aus den Gondeln fallen und Kirmesbesucher treffen, kann es zu lebensgefährlichen bis zu tödlichen Verletzungen kommen. „Das wollen wir nicht riskieren“, so der Schausteller. Auch wenn die Selfie-Stangen ab sofort auf dem Riesenrad verboten sind, fotografieren innerhalb der Gondeln ist ganz klar erwünscht: „Unbedingt, dafür hat man doch diesen tollen Ausblick.“