Rheinschiffe bekommen Landstrom

Eine sehr lange Debatte in der Düsseldorfer Umweltpolitik nähert sich ihrem Ende. Die Frage, wie und vor allem wann die Schadstoffemissionen der Rheinschiffe reduziert werden können, wird nun so beantwortet: 2016 mit Landstromversorgung. Das teilte Umweltdezernentin Helga Stulgies am Donnnerstag im zuständigen Ausschuss mit.

Wenn die Stadt mit Betreibern von Steigern neue Verträge abschließt, dann ist nun darin die Bedingung enthalten, dass sie innerhalb eines Jahres eine Landstromversorgung installieren müssen. Die ersten drei Verträge dieser Art wurden Anfang des Jahres unterschrieben, spätestens im kommenden Jahr werden sie demnach gebaut und in Betrieb genommen.

Zudem teilte der Ausschussvorsitzende Philipp Tacer mit, dass sich die Weiße Flotte freiwillig bereiterklärt habe, eine Landstromversorgung einzurichten.

Das Landesumweltministerium hat für 2012 errechnet, dass auf den Wasserstraßen in Nordrhein-Westfalen rund 21 000 Tonnen Stickoxide und 452 Tonnen Feinstaub verursacht werden.

In Düsseldorf hat die Schifffahrt einen Anteil von vier Prozent an der Schadstoff-Belastung.

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