Rhein-Schwimmer gerettet – dann starb er in Klinik

Ein 30-jähriger Schwimmer ist am Donnerstag im Rhein in Not geraten. Er wurde zunächst von Tauchern der Feuerwehr gerettet, ist aber gestern im Krankenhaus gestorben.

Ein Anrufer hatte die Feuerwehr gegen 17.20 Uhr alarmiert: Er habe einen Schwimmer gesehen, der in Höhe der Oberkasseler Brücke bereits nach wenigen Metern im Wasser untergegangen sei. Die Feuerwehr schickte ein Großaufgebot zum Einsatzort: Mit sechs Booten von Feuerwehr und DLRG, einem Hubschrauber, Tauchern und Rettern an Land suchten rund 40 Einsatzkräfte im und auf dem Wasser, aus der Luft und am Ufer nach dem Vermissten.

Die Suche konzentrierte sich auf den linksrheinischen Bereich zwischen der Oberkassler und der Theodor-Heuss-Brücke: Dort war der Mann zuletzt gesehen worden. Nach etwa 15 Minuten im Wasser fanden die Feuerwehrtaucher den Verunglückten und brachten ihn an Land, wo er reanimiert werden musste. Ein Notarzt behandelte den schwer verletzten Mann aus Mönchengladbach, der zur Behandlung in die Uniklinik gebracht wurde. Dort ist er gestern gestorben.

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