René le Riche gibt dem Zoch sein letztes Geleit

Der Rosenmontagszug durch Düsseldorf 2013. Die Moderatoren René le Riche und Barbara Oxenfort.
Der Rosenmontagszug durch Düsseldorf 2013. Die Moderatoren René le Riche und Barbara Oxenfort.
Foto: Lars Heidrich / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der beliebte WDR-Mann René le Riche wird am kommenden Rosenmontag zum letzten Mal in der Sprecherkabine am Düsseldorfer Rathaus sitzen.

Düsseldorf.. Dieses siebte Jahr dürften viele Düsseldorfer Jecken als verflixtes siebte Jahr betrachten, sofern sie Fans von René le Riche sind – und davon gibt es in Stadt und Region viele. Der beliebte WDR-Mann wird am kommenden Rosenmontag zum letzten Mal den Zoch moderieren. Das gab Le Riche gestern im Rahmen des Richtfestes in der Wagenbauhalle bekannt. „Nach sieben Jahren Moderation, die auch immer vier Tage Vorbereitung in Anspruch nimmt, ist jetzt mal gut“, sagt der 47-Jährige, dessen Kolumnen unter der Überschrift „Jetzt erst Riche“ regelmäßig in der NRZ erscheinen. „Ich freue mich künftig darauf, den Rosenmontagszug und die tollen Wagen von Jacques Tilly als normaler Zuschauer erleben zu dürfen.“

„Völlig überfordert“ beim ersten Mal

Le Riche hat 2009 erstmals den Zoch zusammen mit Jürgen Hilger-Höltgen moderiert. Der WDR-Mann („Daheim und unterwegs“) war der Nachfolger von Manni Breuckmann, der bis dahin mit Hilger-Höltgen moderiert hatte. Im Jahr 2012 übernahm Barbara Oxenfort den Part von Hilger-Höltgen und war seit dem Co-Moderatoren von René le Riche. An seinen ersten Auftritt als „Stimme des Zochs“ hat der Wahl-Erkrather eine besondere Erinnerung: „Da sind die einzelnen Wagen und Fußgruppen so schnell an unserer Sprecherkabine vorbeigerast, dass ich mit meinen Notizen gar nicht mehr nachgekommen bin. Ich war völlig überfordert. Seitdem habe ich mich anders vorbereitet, mit einem anderen, besseren System.“

Natürlich auch diesmal, wenn sich der närrische Lindwurm unter dem Motto „Traumhaft jeck“ durch die Straßen schlängelt. Le Riche hatte sich im Vorfeld eine „interaktivere Moderation“ gewünscht, „mit einer Art Freitreppe, die man benutzen kann, um hautnahe Interviews zu führen“. Daraus wurde nichts.“ „Also werde ich meine Sprecherkabine verlassen, nach unten auf die Straße laufen, dem Prinzenpaar entgegen spurten und die beiden dann interviewen!“