Regisseurin Marina Kem stellt ihren Film vor

Die Regisseurin Marina Kem stellt am Freitag, 17. April, 20 Uhr, in der Black Box/Kino des Filmmuseums, Schulstraße 4, ihren Film „Bonne Nuit Papa“ vor. Gemeinsam mit einem Zeitzeugen aus Kambodscha berichtet sie über die Suche nach der Geschichte ihres Vaters, der Zeit seines Lebens nie über seine kambodschanische Herkunft sprach. Der Eintritt beträgt sieben Euro, ermäßigt fünf Euro (mit Black-Box-Pass vier Euro). Karten können an der Museumskasse unter 0211/89-92232 reserviert werden.

„Bonne Nuit Papa“ (Deutschland·Kambodscha 2014 · Originalfassung mit Untertiteln · ab 18 · Regie: Marina Kem) ist ein Film über die Versöhnung, den Abschied und das Verbundensein. Er dokumentiert Marina Kems Suche nach der Geschichte ihres Vaters. Ein Vater, der ihr doppelt fremd war; fremd durch seine kambodschanische Herkunft, fremd in seinem Schweigen. Ottara Kem hatte nie über seine Heimat gesprochen. Doch auf dem Sterbebett wünschte er sich, in Kambodscha begraben zu werden. Für die Tochter beginnt damit eine intensive, versöhnliche und poetische Reise. Auf den Spuren seines Lebens findet sie am Ende eine neue Familie und Versöhnung mit ihren Wurzeln.