Q-Fieber: Tiere isoliert

Wenige Tage nach Ausbruch des Q-Fiebers, einer bakteriellen Erkrankung, die meist von Schafen, Ziegen oder Rindern auf den Menschen übertragen wird, hat die Stadt die erkrankten Tiere identifiziert. Blutuntersuchungen, die an 50 Schafen auf einem Hof im Osten der Stadt vorgenommen worden waren, seien positiv ausgefallen. Die Schafe seien inzwischen auf einer Weide, die nicht an Wohnbebauung grenze, isoliert worden. Zudem werde das Veterinäramt eine Impfung der Tiere beantragen und dann mit der „Sanierung“ der Tiere, also der Befreiung vom Keim, beginnen. Eine Ansteckungsgefahr schätzt man jetzt nur noch als gering ein. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch hatte man von Anfang an als eher unwahrscheinlich eingestuft.

Drei Pferdehalter sollen sich auf dem Hof mit dem Q-Fieber angesteckt haben, die beim Menschen Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und starke Stirnkopfschmerzen hervorrufen kann. Bei den drei Betroffenen verlaufe die Krankheit „eher milde“ und könne mit einem Antibiotikum behandelt werden, sagte Klaus Göbels, Chef des Gesundheitsamts. Bei zwei weiteren Personen bestehe zurzeit der Verdacht auf eine Ansteckung.