Protest gegen Firmen

Stadtmitte..  Weltweit in 400 Städten gingen an Pfingstsamstag Menschen auf die Straße, um gegen Firmen wie Monsanto zu demonstrieren. Monsanto produziert Saatgut und Unkrautbekämpfungsmittel. Dabei setzen sie Biotechnologien zur Erzeugung gentechnisch veränderter Feldfrüchte ein. Die Demonstranten warnten vor den Gefahren von gentechnisch manipulierten Lebensmitteln.

Auch in Düsseldorf, dem Sitz der deutschen Firmenzentrale von Monsanto, zogen Menschen durch die Straßen. Ihr Protest richtete sich auch gegen Firmen wie Bayer, Syngenta und das TTIP-Abkommen. Sie sehen die Saatgut- und Artenvielfalt in Gefahr und treten für Lebensmittel ohne Gentechnik und Gifte ein.

Um ihren Protest zu untermauern, veranstalteten die Demonstranten im Anschluss an ihren Marsch auf dem Graf-Adolf-Platz einen „Markt aller Möglichkeiten“. Infostände, Workshops, Diskussionen, Essen und Musik sollten die Düsseldorfer für das Thema sensibilisieren.

Die Initiative EatUp hatte zur großen Schnippelparty eingeladen, bei der aus dem Müll gerettete Lebensmittel von freiwilligen Helfern kleingeschnippelt und zu einer leckeren Mahlzeit gekocht wurden. Strom für die Herde wurden dabei nicht benötigt, es gab Alternativen wie Pyrolysekocher, die mit trockenem Holz funktionieren und dabei noch Holzkohle produzieren.Die Kompostberatung der Awista war ebenso vertreten wie Bio-Märkte.

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