Polizeiautos krachen im Düsseldorfer Rheintunnel ineinander

An dem Unfall im Düsseldorfer Rheinufertunnel waren ausschließlich Einsatzfahrzeuge der Polizei beteiligt.
An dem Unfall im Düsseldorfer Rheinufertunnel waren ausschließlich Einsatzfahrzeuge der Polizei beteiligt.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Beim Unfall mit vier Einsatzwagen der Essener Polizei-Hundertschaft sind zehn Beamte verletzt worden. Rauchentwicklung auf der Gegenfahrbahn.

Düsseldorf/Essen.. Bei der Kollision von vier Mannschaftswagen der Polizei sind im Düsseldorfer Rheinufertunnel mehrere Beamte verletzt worden. Bei den Unfallfahrzeugen handelte es sich um Wagen der Essener Hundertschaft der Bereitschaftspolizei, die in der Landeshauptstadt zum Schutz der sieben Demonstrationszüge eingesetzt sind.

Gegen 15.30 Uhr war die Polizei-Kolonne n den Rheinufertunnel in Fahrtrichtung Südring gefahren. Im zweiten (kurzen) Tunnel musste der Fahrer eines der Mannschaftswagen bremsen. Während die beiden Fahrer hinter ihm die Wagen noch stoppen konnten, fuhr der dritte Wagen auf und schob mehrere Wagen ineinander. Wie die Düsseldorfer Polizei später mitteilt, wurden bei dem Unfall, an dem nur Polizeiautos beteiligt waren, zehn Beamte leicht verletzt. Zwei der Mannschaftswagen waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Rauchentwicklung auf der Gegenfahrbahn

Nach der Kollision staute sich der Verkehr auf der Völklinger Straße. Erst gegen 18 Uhr, als die Unfallaufnahme beendet war, wurde der Tunnel wieder freigegeben. Dass zwischenzeitlich die Tunnelampeln in beide Richtungen rot zeigten, habe aber nichts mit diesem Unfall zu tun gehabt.

Wie die Feuerwehr mitteilte, war etwa 30 bis 45 Minuten nach dem Polizei-Unfall ein brennendes Auto auf der Gegenfahrbahn gemeldet worden. Dabei handelte es sich jedoch um einen Fehlalarm. Die Einsatzkräfte stellten keine Störung fest, teilt die Feuerwehr mit. (mit dpa)