Polizei verfolgt nach Messerattacke Spuren in Rockerszene
22.02.2013 | 12:46 Uhr 2013-02-22T12:46:08+0100
Düsseldorf. Der Hintergrund der Messerstecherei auf einen 26-jährigen Düsseldorfer am Mittwochabend könnte in der Rockerszene liegen. Der Tatverdächtige ist der Polizei aus dem Rockermilieu bekannt. Auch der Tatort selbst gibt Anlass zur Vermutung, dass es sich bei dieser Tat um einen gezielten Angriff handelt.
Nach dem Angriff auf einen 26-jährigen Düsseldorfer, der am Mittwochabend in Düsseldorf-Holthausen durch mehrere Messerstiche schwer verletzt worden war, verfolgen die Ermittler auch Spuren ins Rockermilieu: Der Tatverdächtige, ein 30-Jähriger aus Köln, war Polizeibehörden in der Vergangenheit bereits in der Rockerszene aufgefallen.
Nach Angaben unabhängiger Zeugen soll das schwerverletzte Opfer auf offener Straße von mehreren Personen angegriffen und verfolgt worden sein. Den 30-Jährigen hatten Einsatzkräfte in einem blauen BMW in der Nähe des Tatortes aufgegriffen.
Ein Sprecher der Polizei Düsseldorf erklärte auf Anfrage, dass weder das Opfer, noch der vorübergehend festegenommene Verdächtige "besonders redselig" seien. Auch der Tatort an der Kölner Landstraße gibt den Beamten Anlass zur Vermutung, das es sich bei diesem Angriff um eine Auseinandersetzung handelt, die ihre Wurzeln im Rockermilieu haben könnte: Erst Anfang August war es nur wenige Meter weiter zu einem blutigen Streit zwischen verfeindeten Rockergangs gekommen. Mit Schlagstöcken bewaffnet griffen etwa 20 Mitglieder des Hells Angels-Supporterclubs "Clan 81" das Lokal "Café Chancé" an und schlugen einen Mann brutal zusammen. Der Besitzer des Cafes und das Opfer gehörten einem anderen Rockerclub an.
Sprengstoffanschläge, Schlägereien, Warnschüsse. Die Rocker in Duisburg und im Rheinland stehen unter Druck. Ein Chefermittler des LKA kennt die Ursachen. Zwei davon: Expansionspläne des Satudarah MC und eine neue Rockergeneration. Jüngere Migranten ohne lange Bikertradition gewinnen an Einfluss.
Noch sei aber nicht abschließend geklärt, ob die Messerattacke vom Mittwochabend auch ihren Ursprung in der Rockerszene hat, betont ein Polizeisprecher. Die aktuelle Lage in der Düsseldorfer Rockerszene sei "glücklicherweise nicht so dramatisch" wie zurzeit in Duisburg und am Niederrhein.
Polizei fand Riesen-Hanfplantage über Rockerclub
Als die Auseinandersetzungen unter den Rockerbanden Anfang 2012 mit zwei lebensgefährlich verletzten in Mönchengladbach einen neuen negativen Höhepunkt erreichten, durchsuchte die Polizei im März die Kneipe „Red Pearl“ des „Clan 81“ an der Torfbruch-/Ecke Heyestraße. Bei der Razzia entdeckten die Polizisten in dem Hochbunker eine der größten Hanfplantagen , die jemals in NRW gefunden wurden. Der 24-jährige Präsident des „Club 81“, der zum engeren Unterstützerkreis der Hells Angels zählt, wurde festgenommen, zwei Tage später aber wieder auf freien Fuß gesetzt . Im Bunker hatte die Polizei Schlagstöcke und Messer sicher gestellt. Die Hells Angels im Großraum Düsseldorf hatten ihr Charter Midland Ende Februar 2012 selbst aufgelöst . Es war von Ex-Mitgliedern der Düsseldorfer Ortsgruppe gegründet worden, die 2001 verboten worden war.
In Duisburg eskalierte die Rivalität zwischen verfeindeten Motorradclubs jüngst: Höllenengel und die aus den Niederlanden stammende Vereinigung Satudarah lieferten sich vorige Woche eine wüste Massenschlägerei . Am Sonntag und Montag darauf wurden Schüsse auf ein Satudarah-Vereinsheim beziehungsweise auf einen Kiosk abgefeuert. Seither kontrolliert die Duisburger Polizei die Rocker täglich.
14:58
Ich möchte hier weder die Tat beschönigen, noch für die Rocker den Stab brechen.
Aber wir Leser sind es leid!!! Könnte-Wäre-Hätte usw.
Ein Pulitzer-Preis verdächtiger Bericht.
Der Clan ist kein Supporter Club der Hells Angels.
Der Rest mit den Schlagstöcken etc. ist genau so aus der Luft gegriffen, wie sonst wären alle der Jungs auf freiem Fuss? Oder will der Reporter uns damit sagen die Düsseldorfer Polizei sei zu dämlich?
Null recherschiert! Null Wahr. Bravo das nenn ich Journalismus.
Aber die WAZ ist ja mittlerweile als Bildabklatsch bekannt.
Von mir also - Herzlichen Glückwunsch an den schlechtesten Reporter der Welt! Ich würde mich schämen mich mit so einer schlechten Arbeit so lächerlich zu machen.
Schönen Gruß
Irmgard
13:44
Falls nun wieder welche schreiben "Da soll sich die Polizei raus halten, die sollen das unter sich lösen".
Das Gewaltmonopol hat in Deutschland der Staat. Selbstjustiz ist in Deutschland allgemein nicht erwünscht. Besonders nicht von den meisten Betroffenen. Wir leben nicht mehr im Mittelalter.