Polizei fahndet nach Vergewaltiger - 1500 Euro Belohnung ausgesetzt

Was wir bereits wissen
Nach einem Mann, der zwei Frauen vergewaltigt haben soll, fahndet die Polizei im Großraum Düsseldorf. Die beiden Opfer, die in Hilden und Langenfeld überfallen worden waren, hatten auffallend ähnliche Täterbeschreibungen abgegeben. Die Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung ausgesetzt.

Düsseldorf.. Die Polizei fahndet im Raum Düsseldorf mit großem Aufwand nach einem Vergewaltiger, der schon mindestens zwei Frauen überfallen hat. Die Opfer in Hilden und Langenfeld hatten Täterbeschreibungen abgegeben, die eine verblüffende Ähnlichkeit aufwiesen.

Mit Phantombildern, Plakaten und Flugblättern versucht die Polizei in Mettmann seit Dienstag, den Täter dingfest zu machen. Ergänzend führen die Beamten Hausbefragungen durch und sprechen gezielt Bürger an. Die Ermittler sind optimistisch, dass der Täter auf den Fahndungsplakaten gut erkennbar und somit identifizierbar sein könnte.

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft setzt 1500 Euro Belohnung für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Mannes führen. Er wird so beschrieben:

  • etwa 190 Zentimeter groß, dick
  • dunkelblondes Haar, an den Seiten kurz, oben gegelte Locken
  • Babygesicht
  • spricht gebrochen Deutsch
  • auffällig dicke Waden

Dem Mann wird vorgeworfen, am 31. Mai 2014 gegen 3.15 Uhr eine Frau am S-Bahnhof in Langenfeld-Berghausen überfallen zu haben. Die Frau war in der Nacht mit der S-Bahn aus Richtung Köln gekommen und wollte am Parkplatz in ihr Auto steigen. An der Treppe zum Parkplatz wurde sie laut Polizei von drei Männern angesprochen und angegriffen. "Durch massivste Gewalt trug die junge Frau schwere Verletzungen davon", berichten die Ermittler. Bereits im Oktober hatte die Polizei im Bereich Langenfeld nach dem Verdächtigen gefahndet.

Anonymer Hinweis auf weitere Tat

Erst vor wenigen Tagen hatte die Polizei dann einen anonymen Hinweis auf eine weitere Tat in Hilden-Süd am 29. September 2014 erhalten. Auch damals war eine Frau überfallen worden, die sich aber offenbar nicht bei den Ermittlern gemeldet hatte. Die Beamten bitten nun auch den anonymen Hinweisgeber, sich zu melden. Er gilt als wichtiger Zeuge.

Hinweise an die Kreispolizeibehörde Mettmann, KK 11. Sonderrufnummer 02104 / 982-7129, E-Mail poststelle.mettmann@polizei.nrw.de, Postanschrift 40822 Mettmann, Adalbert-Bach-Platz 1. (we/dpa)