Plötzlicher Tod am Steuer
07.02.2012 | 18:38 Uhr 2012-02-07T18:38:00+0100
Kreis Mettmann.Tödliches Drama: 43-jähriger Ratinger starb am Montagabend offenbar während der Fahrt in seinem Wagen.
Es war ein Drama mit tragischem Ausgang, das sich am späten Montagabend in Ratingen ereignete. Als ein silberner Peugeot gegen 23.15 Uhr aus Ratingen-West kommend von der Süd-Dakota-Brücke rechts in die Kaiserswerther Straße abbog, kam der Wagen plötzlich von seiner Spur ab und brach nach links aus.
Im Einmündungsbereich der Straße geriet das Auto auf die dortige Mittelinsel, streifte am Fußgängerweg zuerst eine Ampel und kam anschließend auf dem Grünstreifen der Insel zum Stehen. Fußgänger, die das Geschehen beobachtet hatten, eilten sofort herbei, um nach dem Fahrer des Wagens zu schauen und fanden diesen angeschnallt und unverletzt, aber leblos in seinem Auto vor.
Die Zeugen zogen den 43-jährigen Ratinger aus dem Wagen und versuchten, Erste Hilfe leisten. Auch die anschließenden Reanimierungsversuche der herbei gerufenen Rettungssanitäter blieben vergeblich. Die mitgeeilte Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Nach ersten Untersuchungen am Unfallort sowie weiteren Ermittlungen der Kripo geht die Polizei davon aus, dass nicht der Unfall zum Tode des 43-Jährigen führte. Es entstand zwar ein Sachschaden von rund 3000 Euro an dem Peugeot, der Fahrer hatte jedoch keine schweren Unfallverletzungen davon getragen. Offenbar erlitt der Mann während der Fahrt einen Kollpas, der zu dem Unglück führte.
Die weiteren Ermittlungen der zuständigen Polizeibehörde im eingeleiteten Todesermittlungsverfahren dauern derzeit allerdings noch an.
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