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Pferde galoppierten zehn Kilometer über die Autobahn 44

24.09.2012 | 15:18 Uhr
Pferde galoppierten zehn Kilometer über die Autobahn 44
Die Autobahnpolizei sperrte am Montagmorgen die A44 in Richtung Mönchengladbach. Vier Pferde waren von einer Wiese ausgerissen und galoppierten über die Autobahn. Foto: Foto: Bernd Lauter

Düsseldorf.   Vier ausgerissene Pferde sind am Montagmorgen über die Autobahn 44 zwischen Düsseldorf und Meerbusch galoppiert. Unfälle gab es glücklicherweise keine, wegen der Sperrung der A44 staute sich der Verkehr aber erheblich.

Vier Pferde, die von ihrer Koppel ausgerissen sind, haben am Montagmorgen die Autobahnpolizei auf Trab gehalten und für ein kleines Verkehrschaos auf der Autobahn 44 gesorgt.

Die Pferde waren gegen acht Uhr von dem Grundstück an der Lohauser Dorfstraße ausgerissen. An der Anschlussstelle Stockum liefen die Tiere dann auf die Autobahn 44, schildert die Polizei das Geschehen: "Zum Glück wählten sie dabei die 'richtige' Auffahrt, sodass sie mit dem fließenden Verkehr in die selbe Richtung liefen."

Polizei sperrte Fahrbahn nach Mönchengladbach

Um Unfälle zu vermeiden setzte die Polizei sofort alle verfügbaren Kräfte ein und sperrte die Fahrtrichtung Mönchengladbach und die folgenden Anschlussstellen. Auch ein Polizeihubschrauber hob am Flughafen Lohausen ab, um die Tiere nicht aus den Augen zu verlieren. Der Weg führte sie über zehn Kilometer hinweg bis zur Anschlussstelle Meerbusch-Osterath, wo sie die Autobahn wieder verließen.

Auf einer Wiese an der Straße Grundend konnten die Pferde schließlich eingefangen und in die Obhut des Besitzers übergeben werden. Verkehrsunfälle hat es wegen des Vorfalls glücklicherweise nicht gegeben. Wie die Tiere von dem Grundstück flüchten konnten, ermittelt die Polizei derzeit.



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