Pendler nach Düsseldorf können künftig am Regional-Halt Bilk aussteigen

Für Pendler wird es in Zukunft in Düsseldorf mit der Haltestelle Bilk einen weiteren Stopp geben.
Für Pendler wird es in Zukunft in Düsseldorf mit der Haltestelle Bilk einen weiteren Stopp geben.
Foto: Ralf Rottmann / Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Pendler können sich freuen: Stadt Düsseldorf und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr haben die Finanzierungsvereinbarung für den Regionalhalt Bilk unterschrieben. Regionalbahnen aus dem linksrheinischen Raum werden künftig in Bilk halten - das bedeutet für viele wesentlich kürzere Fahrtzeiten.

Düsseldorf.. Eine gute Nachricht für ÖPNV-Pendler: Der Regionalhalt Bilk kommt! Die Finanzierungsvereinbarung von Verkehrsverbund Rhein Ruhr und der Landeshauptstadt zur Umsetzung des Regionalbahnsteiges ist am Dienstag unterzeichnet worden.

Der Regionalhalt bringt großen Verkehrsnutzen für die Stadt und vor allem für die Pendler nach Düsseldorf. Alle aus dem linksrheinischen Raum (Neuss, Mönchengladbach, Krefeld, Grevenbroich, Aachen) kommenden Regionalbahnen (RE 4, RE 10, RE 13 und RB 38) werden künftig in Bilk halten. Für viele Pendler bedeutet das wesentlich kürzere Fahrtzeiten. Prognostiziert sind für den Regionalhalt täglich 11.000 Ein-, Aus- und Umsteiger.

Stadt übernimmt 15 Prozent der Kosten

Die notwendigen Gleisverlegungen und der Bau des Regionalbahnsteigs werden von der DB Netz AG umgesetzt. Um die Gesamtfinanzierung zu sichern und die Umsetzung zu beschleunigen wurde vereinbart, dass sich die Stadt an der Finanzierung der Bau- und Planungskosten beteiligt. Das Land, die Bahn und der VRR fördern das Projekt zu 85 Prozent. Die verbleibenden 15 Prozent übernimmt die Stadt. Nach derzeitigem Planungsstand liegt der Düsseldorfer Anteil bei 790.000 Euro. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 18 Millionen Euro. Als nächste Schritte stehen jetzt die Detailplanung und das Planfeststellungsverfahren an.

„Es ist eine gute Nachricht, dass dieses Projekt nun auf den Weg gebracht ist. Damit ist der Weg zur zügigen Umsetzung in zeitlicher Nähe zur Inbetriebnahme der Wehrhahnlinie geebnet“, sagte Oberbürgermeister Dirk Elbers.